Usselner Ortsbeirat konstituiert sich

Friedrich Wilke als Usselner Ortsvorsteher bestätigt

Luftbild Usseln
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Viele Themen in Usseln hat der Ortsbeirat in nächster Zeit zu begleiten – ob Bahnhof, Freibad oder Friedhof.

Der Usselner Ortsbeirat hat Ortsvorsteher Friedrich Wilke im Amt bestätigt – und auch wegen der Pandemie liegt eine lange Liste an Themen vor dem Gremium.

Willingen-Usseln – Bei seiner konstituierenden Sitzung hat sich der Usselner Ortsbeirat auf die kommenden fünf Jahre eingestellt. Zunächst waren Personalentscheidungen zu treffen, die allesamt einstimmig fielen: Friedrich Wilke (Freie Wähler) ist als Ortsvorsteher wiedergewählt worden. Sein neuer Stellvertreter wird Carsten Engelbracht (CDU).

Zum Schriftführer gewählt wurde Dirk Wilke (FDP), zu seinem Stellvertreter bestimmte der Ortsbeirat Karl-Otto Götz (FW). Dem Gremium an gehören zudem Karl Bangert (CDU), Jörg Birkenhauer (FW), Hans-Jürgen Böttcher (FW), Heiner Jäger (FDP) und Heidi Schmirler (SPD).

Bürgermeister Thomas Trachte bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat und für die Bereitschaft der gewählten Mitglieder, sich für ihren Ort einzusetzen. Die meisten Ehemaligen bleiben der Kommunalpolitik erhalten: Holger Vogel (FDP) gehört dem Gemeindevorstand an; Christian Kloß (FW) und Michael Biedermann (CDU) dem Upländer Parlament. Katja Pfeil (SPD) war nicht mehr angetreten.

Es liegen viele Themen an, die der Ortsbeirat umsetzen, begleiten, prüfen oder anstoßen will, erklärte Friedrich Wilke – durch die Pandemie türmten sie sich regelrecht. Die Pläne für den Usselner Bahnhof gehören ebenso dazu wie Zaunerhöhung und Friedhain am Friedhof. Beim Thema Verkehr will der Ortsbeirat für mehrere Anliegen werben: einen Fußgängerüberweg an der Hauptstraße beim Bahnhof, durchgängiges Tempo 30 auf der auch von Wanderern genutzten Titmaringhäuser Straße und eine sicherere Zufahrt von der Ringstraße auf die Hauptstraße.

Der Winter brachte eine Langlauf-Renaissance, die Loipen würden auch „top gespurt“ sagte Wilke – aber an Straßenquerungen könnte die Schneedicke noch optimiert werden. Auch dafür, an die während der Lagunenbad-Schließung ausgeweiteten Öffnungszeiten des Freibads mit abendlichen Öffnungen für Berufstätige anzuknüpfen, wolle der Ortsbeirat sich starkmachen – das solle unabhängiger von der Witterung möglich sein.

Auch Verbesserungsbedarf im Ort sprach Wilke bei der ersten Sitzung gleich an: Durch die Nutzung anderer Leuchtmittel in den Straßenlaternen ergebe sich nach und nach ein uneinheitliches Bild; an der Einfahrt „Am Schneppelnberg“ fehle noch eine Leuchte. Am Wanderparkplatz Büller Höhe steht die Kennzeichnung der Parkflächen aus, eine E-Ladestation wäre eine gute Ergänzung; während das Bepflanzungskonzept beim nahen Entsorgungsbetrieb noch umgesetzt werden muss.

Einbringen will der Ortsbeirat sich in der Frage, wo Gewerbe- und Baugebiete entstehen – am Heimberg hat die Gemeinde ein Wohngebiet in der Hinterhand. Karl Bangert erkundigte sich danach, wann und wie einige Freiflächen genutzt werden: beim Wendehammer „Am Schneppelnberg“ sowie das Regenrückhaltebecken und der Spielplatz „Unter der Egge“. Bei letzterem werde kurzfristig ein Spielgerät aufgestellt, berichtete der Bürgermeister.  (red/wf)

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