Fünf Wohncontainer für Flüchtlinge

Zur Unterbringung weiterer Flüchtlinge hat die Gemeinde Allendorf fünf Wohncontainer bestellt, die aus einem osteuropäischen Land geliefert werden sollen.

Allendorf-Eder. Weil alle Kommunen in Waldeck-Frankenberg damit rechnen, dass sich die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge in Kürze von kreisweit 50 auf etwa 100 pro Woche verdoppeln wird, hat der Landkreis auf Vermittlung des Volkmarser Bürgermeisters Linnekugel Wohncontainer bestellt, die aus einem osteuropäischen Land geliefert werden.

Fünf solcher Container zum Stückpreis von 15 000 Euro hat die Gemeinde Allendorf-Eder geordert. Wo diese Container aufgestellt werden und wann Flüchtlinge dort einziehen, sei noch offen, erklärte Bürgermeister Claus Junghenn auf Anfrage unserer Zeitung. „Klar ist nur, dass wir die Container bald brauchen werden.“

Norbert Bötzel (Bürgerliste Ortsteile hatte sich bei der Beratung des Nachtrags-Etats erkundigt, ob die Kosten für den Erwerb der bestellten Wohncontainer bereits in den Nachtragshaushalt eingerechnet wurden. Dem ist nicht so. Der Landkreis trete zunächst in Vorleistung, antwortete Claus Junghenn.

Allein in der kommenden Woche erwartet die Gemeinde Allendorf weitere zwölf Flüchtlinge. Er habe den Bauhof beauftragt, auch den alten Kindergarten in Rennertehausen als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge herzurichten, sagte Bürgermeister Junghenn. (off)

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