Klinik Reinhardshöhe will regionales Netzwerk ausbauen

Reinhardshäuser Rehaklinik ist regionales Zentrum für Tumorpatienten in Nordhessen bei „Onko Aktiv“

Im neuen Sportraum der Klinik: Geschäftsführer Reinhard Klinge (Mitte), Prof. Dr. Rick und Oliver Növermann.
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Im neuen Sportraum der Klinik: Geschäftsführer Reinhard Klinge (Mitte), Prof. Dr. Rick und Oliver Növermann.

Eine Reinhardshäuser Rehaklinik ist regionales Zentrum für Tumorpatienten in Nordhessen im Verein „Onko Aktiv“.

  • Die Klinik Reinhardshöhe in Reinhardshausen ist regionales Zentrum im Verein Onko Aktiv am Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg.
  • Onko Aktiv ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.
  • Die Klinik Reinhardshöhe ist erste Rehaklinik in Deutschland in diesem Verbund und will das Netzwerk zur Behandlung von Tumorpatienten in Nordhessen um regionale Anbieter erweitern.

Reinhardshausen – Die Klinik Reinhardshöhe ist als regionales Zentrum im Verein Onko-Aktiv am Nationalen Zentrum für Turmorerkrankungen (NCT) Heidelberg aufgenommen worden – als erste Rehabilitationsklinik in Deutschland.

Wissenschaftliche Daten zur Bewegungs- und Sporttherapie

Laut Chefarzt Prof. Dr. Oliver Rick sei vor allem der Schwerpunkt der Abteilung für onkologische Rehabilitation ausschlaggebend, in dem Patienten mit den unterschiedlichsten Tumorerkrankungen rehabilitativ auf höchstem Niveau versorgt würden. „Eine besondere Bedeutung hat dabei die aktive Bewegungs- und Sporttherapie, die aufgrund der umfangreichen wissenschaftlichen Datenlagen erheblich zur Genesung und Gesunderhaltung nach einer Krebserkrankung beiträgt.“

Der Chefarzt der Klinik, Prof. Rick, und der Leiter der Abteilung für Sportwissenschaften, Oliver Növermann, haben in den vergangen Jahren die modernen sportmedizinischen Konzepte in der Klinik etabliert und für die Patienten nutzbar gemacht. Ein wesentliches Resultat daraus ist der neu gebaute und im Januar eröffnete Sportraum mit den modernsten medizinischen Trainingsgeräten.

Regionale Anbieter in das Netzwerk einbinden

Mit diesen neuen Angeboten und der Mitgliedschaft im Netzwerk Onko Aktiv „können wir noch besser Tumorpatienten in Nordhessen behandeln“ betont Prof. Rick. Als koordinierendes Zentrum „möchten wir möglichst viele regionale Anbieter in das Netzwerk einbinden“, ergänzt Növermann.

Der Verein Onko Aktiv ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Der Verein ermöglicht Menschen mit einer onkologischen Erkrankung während und nach einer Therapie an wohnortnahen, qualitätsgesicherten sport- und bewegungstherapeutischen Angeboten teilzunehmen. Grundlage ist ein Netzwerk aus qualifizierten Institutionen.

Aktuell an 60 Standorten vertreten

In dem Verbund arbeiten Rehakliniken, Ärzte, Kranken- und Rentenversicherungsträger eng zusammen. Ziel ist es, Patienten von der Akutbehandlung über die Rehabilitation bis zur Nachsorge mit Bewegungsangeboten zu versorgen. Alle Aktivitäten werden wissenschaftlich untersucht, um langfristig Erkenntnisse über diese nichtmedikamentösen Behandlungsmöglichkeiten zu gewinnen.

Aktuell sind 62 zertifizierte Trainings- und Therapieinstitutionen an über 60 Standorten vertreten. Darunter große Einrichtungen wie das Nordwest Krankenhaus Frankfurt, das universitäre Krebszentrum Frankfurt, Universitätsklinika Hamburg-Eppendorf, Schleswig-Holstein, Tübingen, das Krebszentrum Mainz und die Charité Universitätsmedizin Berlin, erläutert Rick.  red

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