Fusion der Feuerwehren in Dainrode und Allendorf/H. auf der Zielgeraden

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Sind sich schon einig: Die beiden Wehrführer Alexander Küster (links) aus Dainrode und Mario Seitz aus Allendorf/Hardtberg freuen sich auf die Fusion ihrer Einsatzabteilungen.

Frankenau. Die Stadtverordneten in Frankenau haben die Zusammenlegung der Einsatzabteilungen der Stadtteilfeuerwehren aus Dainrode und Allendorf/Hardtberg zu einer gemeinsamen Wehr beschlossen und damit die Fusion weiter vorangetrieben.

In dem einstimmig gefassten Beschluss verpflichtete sich der Magistrat, die entsprechenden Schritte einzuleiten.

Für mögliche Finanzierungen hinsichtlich des geplanten gemeinsamen Standortes in Allendorf/H. soll allerdings ein separater Beschluss des Gremiums zwingend erforderlich sein. Das sei nur der „politische Beschluss, noch nicht der Vollzug der Fusion“, stellte Bürgermeister Björn Brede am Rande der Sitzung klar. Die tatsächliche Fusion der Wehren werde voraussichtlich erst in 2016 erfolgen. Unter anderem sollten noch Landes-Zuschüsse beantragt werden.

„Das ist eine vorbildliche Geschichte. Da kann man wirklich stolz drauf sein“, lobte Brede die aus den Reihen der Feuerwehren angestoßene Initiative zur Zusammenlegung. Nächster Schritt sei nun, ein passendes Grundstück für ein gemeinsames Feuerwehrhaus zu finden. Im Haushalt 2016 sei dafür bereits ein Posten eingestellt worden, damit alle Möglichkeiten offen gehalten werden könnten.

Zu dem im Sommer vorgestellten Modell habe sich mittlerweile eine Alternative aufgetan, die derzeit noch auf ihre Realisierbarkeit geprüft werde. Zur Erinnerung: Ein privater Investor hatte damals angeboten, ein Feuerwehrgerätehaus am Ortsausgang von Allendorf/H. auf eigene Kosten zu bauen und langfristig an die Stadt Frankenau zu vermieten. Einen Verkauf an die Stadt habe der Besitzer abgelehnt, so Brede.

Auch der Dainroder Wehrführer Alexander Küster äußerte die Hoffnung, dass „wir das gemeinsame Dach bald hinbekommen“. In einer von Küster und Allendorfs Wehrführer Mario Seitz verfassten Erklärung zur Fusion an den Magistrat hieß es, die Wehren seien stolz auf die positive Entwicklung, die die Einsatzabteilungen sowie auch die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bereits genommen habe. „Wir verstehen uns als eine schlagkräftige Truppe und haben die Verschmelzung in unseren Köpfen bereits vollzogen.“

Voraussetzung für die Realisierung der jeweils einstimmig beschlossenen Fusion bleibe jedoch ein gemeinsamer Standort. (bs)

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