Feuerwehrmann aus Gemünden arbeitet in den Arabischen Emiraten

Feuerwehrmann in der Wüste: Der Gemündener Michael Stehl arbeitet für zwei Jahre in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Gemünden. Die Arbeit macht ihm Spaß. Aber auf Dauer in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu leben, kann sich der Gemündener Michael Stehl nicht vorstellen.

Er arbeitet dort seit Januar 2014 als Berufsfeuerwehrmann und bildet auch aus.

„Am meisten vermisse ich unsere Jahreszeiten. Vor allem den Frühling“, sagt der 26-Jährige. Stehl hat gerade einen zweiwöchigen Heimaturlaub in Gemünden verbracht hat und am Montag wieder in den Flieger gestiegen ist.

Am persischen Golf herrschen zur Zeit schon wieder schwüle 40 Grad: „Da kriegt man fast einen Schlag vor den Kopf wenn man aus dem Flugzeug steigt“, berichtet er. Auch seine Familie und seine Freunde fehlen ihm. „Dank Skype und Whats- App ist es zwar einfach, in Kontakt zu bleiben. Ich habe aber trotzdem Bedenken, dass ich irgendwann den Anschluss verliere.“ Seit er weg sei, wisse er außerdem erst die Vorzüge in Deutschland zu schätzen. So sei das deutsche Gesundheitswesen wesentlich besser. „Ich bin froh, dass ich dort noch nicht krank war.“

Seine berufliche Zukunft sieht der Gemündener deshalb eher in Deutschland: „Mein Plan ist es schon, wieder zurückzukommen“, betont er. Offiziell laufe sein Vertrag noch bis Januar 2016, sagt Michael Stehl, der vor einigen Monaten den Arbeitsplatz gewechselt hat und mittlerweile auf einer anderen Wache Dienst macht. Dort fühlt er sich sehr wohl. „Ich habe mich in das Emirat Adschman versetzen lassen, weil dort einfach mehr los ist.“

Von Susanna Battefeld

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