Unklar, wann das Mobiliar eintrifft

Flüchtlinge kommen erst nächste Woche nach Gemünden

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Es geht voran: Am Freitag waren zahlreiche Helfer aus den Gemeinden Gemünden, Rosenthal, Haina und Burgwald dabei, mit Bauzäunen die Sport- und Kulturhalle in Gemünden für die Unterbringung der Flüchtlinge in kleinen Gruppen einzuteilen. 

Gemünden. In Gemünden rechnen die Helfer für dieses Wochenende nicht mehr mit der Ankunft von Flüchtlingen. 

„Soweit ich weiß, ist in den nächsten Tagen noch keine Belegung der Sport- und Kulturhalle geplant", sagte Gemündens Bürgermeister Frank Gleim auf Anfrage unserer Zeitung.

Da es sich aber um einen fließenden Prozess handele, könne jederzeit der „Marschbefehl“ des vom Landkreis eingerufenen Krisenstabes kommen. „Der wird wiederum kurzfristig von den Erstaufnahmelagern informiert“, sagte Gleim. Ebenso unklar sei, wann das Mobiliar eintreffe, was ebenfalls vom Krisenstab gesteuert werde.

Die technischen Probleme mit der Heizung seien bereits behoben. Wie berichtet, war die Stadt Gemünden eigentlich dabei, auf Nahwärme umzustellen. Nachdem bekannt wurde, dass die Halle für Flüchtlinge genutzt werden soll, wurde die alte Heizung wieder angeschlossen.

Gemünden richtet Notunterkunft für Flüchtlinge ein

Am Freitag haben Helfer der Bauhöfe aus Gemünden, Rosenthal, Haina und Burgwald sowie der örtlichen Feuerwehr das Areal mit Bauzäunen umrandet.

Auch in der Halle wurden Einteilungen vorgenommen. Ein Sichtschutz soll mithilfe von Stoff oder Folie hergestellt werden. „Um eine gewisse Intimsphäre zu gewährleisten, haben wir die Vorgabe, eine kleinteilige räumliche Abtrennung vorzunehmen“, erklärte Gleim. Dies habe nichts mit Religion oder Geschlecht zu tun.

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In Mengeringhausen sind am Freitag bereits die ersten Flüchtlinge angekommen. Hier ein Video der WLZ.

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