Gemündener Stadtverordnete geben grünes Licht für umfangreiche Straßeninstandsetzung

Hauptverkehrsader: Nicht nur Teile des Steinwegs (Foto) werden ab Frühjahr dieses Jahres in Gemünden saniert. Auch Bereiche der Lindenstraße, Wohraer Straße, Grüsener Straße und Hainstraße werden bei dem Straßengroßprojekt berücksichtig. Archivfoto: Künemund

Gemünden (Wohra). Der Sanierung von Teilstücken entlang der Landesstraße 3073 in Steinweg, Lindenstraße, Wohraer Straße und Grüsener Straße sowie die Instandsetzung eines Teils der Hainstraße auf der Kreisstraße 99 in Gemünden  steht nichts mehr im Weg.

Am Donnerstagabend beschlossen die Stadtverordneten einstimmig den Ausbau der so genannten Nebenanlagen (Gehwege, Bordsteine) für diese Bereiche.

Das heißt konkret: Das gesamte Straßenbauprojekt mit der Deckensanierung auf den genannten Flächen durch Hessen Mobil kann nun im Frühjahr dieses Jahres starten. Die Gesamtkosten liegen bei 1,56 Millionen Euro. Die Stadt Gemünden trägt davon 341 000 Euro für die Instandsetzung der Nebenanlagen.

Bei der Parlamentssitzung am Donnerstagabend stellte Diplom-Ingenieurin Mariella Neumeyer vom Ingenieurbüro Rother die letzten Änderungen vor, die nun in die Ausschreibung einfließen werden. Zur Erinnerung: Bei der vorangegangenen Ausschussitzung hatten die Stadtverordneten noch Nachbesserungen gefordert. Diese Änderungen sehen nun wie folgt aus:

• An der Grüsener Straße bleiben die Grünflächen erhalten und eine Erneuerung der Grundstücksmauer ist nicht vorgesehen.

• Der Parkplatz an der Hainstraße Nummer 1 entfällt, ebenso der Parkplatz am Steinweg Nummer 30. Zwischen der Einmündung zur Katzbachstraße (Metzger) und der ersten Einmündung in die Marktstraße sollen drei Parkplätze entstehen. Im Zuge dessen wird die Einbahnstraßenregelung auf der Marktstraße umgekehrt, damit die Sicht der Verkehrsteilnehmer nicht durch die neuen Parkplätze eingeschränkt ist. Künftig soll die Einfahrt vom Steinweg in die Marktstraße also nicht mehr im Bereich der Apotheke erfolgen, sondern am Eiscafé.

• Mit Blick auf die Parkplatzsituation an der Bäckerei Metz konnte laut Bürgermeister Frank Gleim und Mariella Neumeyer ein Kompromiss gefunden werden. Zur Erinnerung: In der Entwurfsplanung sollten wegen eines Fahrbahnteilers an dieser Ecke eigentlich alle Parkplätze an der Straße, die unmittelbar an der Bäckerei Metz liegen und meistens zum Kurzzeitparken genutzt werden, wegfallen.

Mariella Neumeyer berichtete, dass es möglich sei, den Fahrbahnteiler zu verkleinern und dadurch zwei Parkplätze an der Straße und damit direkt vor der Bäckerei Metz aufrechtzuerhalten. Das soll nun auch in dieser Form umgesetzt werden.

Um weiteren Parkraum an der Bäckerei zu schaffen, könnten laut Mariella Neumeyer auf der Fläche neben des Ladens in Richtung Hainstraße weitere vier Parkplätze entstehen. Diese sollen dann quasi im Zuge einer Einbahnstraßenregelung vom Steinweg aus angefahren werden können. Die Ausfahrt soll dann über die Hainstraße erfolgen.

Für die Einrichtung dieser vier Parkplätze müssten allerdings die Privateigentümer der entsprechenden Flächen aufkommen, die seien nämlich nicht Teil des Straßensanierungsprogramms.

Über welche Straßenabschnitte im Zuge der letzten Planung noch einmal intensiv gesprochen wurde, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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