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Gemündens Wehrführer lobt junge Kameraden

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Von: Marise Moniac

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Die Geehrten bei der Feuerwehr in Gemünden: (von links) Wehrführer Jörn Landmann, August Möbus, Gerwin Bornmann, Gerhard Trusheim, Reiner Möbus, Hans Parthesius, Erhard Rief, Sandra Noll, 2. Vorsitzende Alisa Hesse. Die Masken wurden nur kurz für das
Die Geehrten bei der Feuerwehr in Gemünden: (von links) Wehrführer Jörn Landmann, August Möbus, Gerwin Bornmann, Gerhard Trusheim, Reiner Möbus, Hans Parthesius, Erhard Rief, Sandra Noll, 2. Vorsitzende Alisa Hesse. © Marise Moniac

Ehrungen und Jahresberichte standen im Mittelpunkt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gemünden.

Gemünden – Corona bestimmte auch im vergangenen Jahr die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr Gemünden und stellte die Geduld der Mitglieder auf eine harte Probe, wie die 2. Vorsitzende Alisa Hesse bei der Jahreshauptversammlung berichtete. So mussten die Karnevalsfeiern, das Sonnwendfeuer und das Adventsglühen zum wiederholten Male abgesagt werden. Verschiedene Treffen wurden digital abgehalten.

Bei der Flutkatastrophe im Juli fuhren einige Kameraden zum Helfen ins Ahrtal, andere sammelten Spenden.

Die Einsatzabteilung besteht aus 52 Feuerwehrleuten (38 männlich, 14 weiblich), wie Wehrführer Jörn Landmann mitteilte. Zwei Neuzugänge kamen aus der Jugendfeuerwehr. Die Aktiven wurden zu 36 Einsätzen gerufen; das waren 15 mehr als im Vorjahr, wobei aber bei 21 nicht eingegriffen werden musste. Die anderen Einsätze verteilten sich wie folgt: sieben Brandeinsätze, 14 Hilfeleistungen und 15 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen.

Der Wehrführer lobte vor allem die jüngeren Kameraden für ihre „vorbildliche Beteiligung“ bei den Übungen. Außerdem wurden verschiedene Lehrgänge absolviert.

Weniger Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr

Max Göbel verlas den Bericht der verhinderten Jugendfeuerwehrwartin. Vermutlich coronabedingt hat sich die Mitgliederzahl um 13 auf 29 Mitglieder verringert. An Aktivitäten gab es ein Online-Angebot mit Bastelaufgaben und Rätseln, im Sommer dann wieder Übungen, eine Fahrradtour zugunsten der Flutopfer und im Herbst ein gemeinsames Apfelpflücken mit 450 Litern Saft als Ergebnis.

Erwin Kröll berichtete von sechs aktiven von insgesamt 31 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung, die sich an der Ludwig-Knieling-Hütte getroffen haben.

Nach dem Kassenbericht und der Bestätigung durch die Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern wurden Steffen Brück, Daniel Dippel und Peter Klinger gewählt.

Jörn Landmann verlas den Haushaltsplan, der anschließend besprochen und einstimmig beschlossen wurde.

„Pandemie hat der Feuerwehr geschadet“

„Die Pandemie hat Institutionen wie der Feuerwehr sichtlich geschadet“, sagte Bürgermeister Frank Gleim in seinem Grußwort. Umso mehr danke er dem Vorstand, der trotz aller Schwierigkeiten aktiv geblieben sei. Lobenswert sei auch der rege Besuch der Lehrgänge. Stadtverordnetenvorsteher Harald Stehl dankte der Wehr unter anderem für die aktuelle Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe.

Thomas Weber, stellvertretender Stadtbrandinspektor, hob vor allem den Einsatz der Atemschutzgeräteträger hervor. „Ihr seid eines der wichtigsten Standbeine bei uns in der Feuerwehr“, sagte er.

Ehrungen

Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden zahlreiche Mitglieder geehrt.

40 Jahre: Sandra Noll, 50 Jahre: Gerwin Bornmann, Fritz Groß, Horst Lerch, Hans-Hermann Möbus, Heinrich Möbus, Reiner Möbus, Hans Parthesius, Erhard Rief, Gerhard Trusheim, für 70 Jahre: Walter Gleim und August Möbus.

Von Marise Moniac

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