In der Alten Schule Gemünden sollen Mietwohnungen gebaut werden

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In ihr werden Wohnungen geschaffen: Die Alte Schule in Gemünden.

Gemünden. Aus der Alten Schule Gemünden wird kein Kultur- und Tagungszentrum. Stattdessen wird das Haus an einen Investor verkauft.

Dieser will die Alte Schule renovieren und darin barrierefreien Mietraum schaffen. Außerdem kauft er ein städtisches Grundstück an, um dort Parkplätze für die Mieter entstehen zu lassen. Für den Verkauf der Alten Schule sprachen sich in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag fast alle Parlamentarier aus, zwei enthielten sich der Stimme.

Auch die CDU-Fraktion kann mit der Lösung leben. Sie hatte einst den Antrag für einen Umbau der Alten Schule zu einem Kultur- und Tagungszentrum unter Einbindung der Kirche und des Museumsvereins gestellt (HNA berichtete). Diesen zogen sie nun zurück. „Wir hätten uns ein solches Zentrum gut vorstellen können. Wir wollten aber auch erreichen, dass das Haus nicht weiter verkommt. Positiv ist, dass der Investor die Wohnungen behindertengerecht gestalten will“, sagte Armin Körbs (CDU).

Hans-Hermann Faust (Bürgerliste) betonte, dass Wohnraum für ältere Menschen in Gemünden gefragt sei. Heinz-Jürgen Hammer (SPD) sagte, dass ein Kultur- und Tagungszentrum aus finanzieller Sicht für die Stadt ein „Fass ohne Boden“ gewesen wäre.

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