Gesamtinvestition von rund 465.000 Euro

Herbelhausen feierte Abschluss der Dorferneuerung 

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Mit Seerosen bedeckt: Auch die neue Teichanlage neben dem Feuerwehrgerätehaus in Herbelhausen wurde von den Teilnehmern des Dorfrundgangs begutachtet.

Herbelhausen. Das 72-Seelen-Dorf Herbelhausen hat den Abschluss der Dorferneuerung gefeiert. Dabei wurden Gesamtinvestition von rund 465 000 Euro gewürdigt.

„Das Leben besteht aus viel Alltag. Wir suchen Heimat, Platz und Lebensräume. Paradiese. So wie Herbelhausen. Ein Dorf, in dem wir Dorfkinder groß geworden sind. Und worauf wir stolz sind.“ Das sagte Pfarrer Hilmar Jung während des Festgottesdienstes am Sonntag zur Abschlussveranstaltung der Dorferneuerung in Herbelhausen.

Einwohner aus dem 72-Seelen-Dorf und Gäste aus der Nachbarschaft waren gekommen, um ein kleines Fest zu feiern. Schließlich galt es, die Gesamtinvestition von rund 465 000 Euro (siehe Hintergrund unten) in den kleinen Gemündener Stadtteil zu würdigen.

Stolz und voller Freude zeigte sich Ortsvorsteher Jürgen Wagner: „Wir haben viel geschafft und werden noch einige Projekte zu Ende bringen. Ich danke meinen Kollegen vom Arbeitskreis Dorferneuerung sowie Altbürgermeister Reiner Opper, Brunhilde Michel und allen Freunden, die diese große Aufgabe mit uns bewältigt haben“, sagte Wagner in seinem Rückblick auf die vergangenen sieben Jahre intensiver Arbeit.

Bereits 2007 sei der erste Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm des Landes gestellt worden, wobei Herbelhausen noch nicht berücksichtigt wurde. Ebenso in den Folgejahren. Erst 2010 sei der Bewilligungsbescheid zur Aufnahme eingegangen. Heute nun könnten die Projekte vorgestellt und gefeiert werden, lobte der Dorfchef.

Bürgermeister Frank Gleim schloss sich Wagner an und dankte allen Beteiligten. Er lobte insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Herbelhäuser, die mit vielen Ideen und Verbesserungen für eine gute Basis gesorgt hätten.

Dann startete der Rundgang durch das Dorf, um sich von den Umgestaltungen und Erneuerungen zu überzeugen. Ein Spaziergang mit ergänzenden Erläuterungen durch Wagner und Bürgermeister Gleim, gespickt mit kleinen Erfrischungen auf der Strecke, boten viele Informationen.

„Die Wohrabrücke stellt sich nun in neuem Glanz dar, wo doch nur die Erneuerung des Geländers geplant war“, erzählte Wagner. Aufgrund des schlechten Zustandes musste die Brücke komplett erneuert werden. Auch der neue Teich am Feuerwehrhaus inklusive seines attraktiven Umfeldes wurde besichtigt. Nicht zu vergessen der Herbelhäuser Friedhof. Und so konnten sich alle von der geleisteten Arbeit und Umsetzung der Ideen des Arbeitskreises Dorferneuerung in Herbelhausen überzeugen.

Nach dem Mittagessen gab es Kaffee und Kuchen – dafür hatte der Schützenverein Herbelhausen/Ellnrode um Vereinschef Wilhelm Winter gesorgt.

Fünf kommunale Projekte wurden in Herbelhausen seit 2010 gefördert – Gesamtkosten laut Stadtverwaltung: 465 839 Euro; Gesamtförderung: 256 049 Euro; städtischer Eigenanteil: 209 790 Euro. Hier die Projekte (in Klammern: Kosten/Förderung/Eigenanteil in Euro):

• An-/Umbau ehem. Schule (77 079 / 41 137 / 35 942).

• Umfeldgestaltung Schule (115 058 / 64 111/ 50 947).

• Umgestaltung Friedhof (65 292 / 38 867 / 26 425).

• Erneuerung Wohrabrücke (146 561 / 76 689 / 69 872).

• Umgestaltung Teich (61 847 / 35 245 / 26 602).

• 2019 steht noch die Ortsdurchgrünung an.

• Im privaten Bereich wurden neun Projekte durch das Land gefördert. Förderfähige Kosten: 290 264 Euro, Zuschuss: 68 267 Euro.

Von Jutta Ochs

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