Arbeiten für Handy-Empfang

Schiffelbachs Funkloch wird Ende 2020/Anfang 2021 gestopft 

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„Kein Netz“: So sieht es bislang für Handy-Empfang in Schiffelbach aus. Bald ist damit Schluss: Laut Deutscher Funkturm GmbH soll der dort bereits installierte Mobilfunkmast bis Ende 2020 in Betrieb gehen. Spätestens aber Anfang 2021. 

Schiffelbach – Wahrscheinlich ab Ende dieses Jahres wird es auch in Schiffelbach Handy-Empfang geben. Spätestens aber Anfang 2021.

  • Kein Handy-Empfang in Schiffelbach.
  • Funkmast ist da, Technik fehlt noch. 
  • Einwohner ungeduldig. 

Dies teilteBenedikt Albers, Pressesprecher der Deutschen Funkturm GmbH, auf HNA-Anfrage mit. Bis dahin sollen alle erforderlichen Arbeiten für eine Inbetriebnahme beendet sein, informierte Albers.

Der Mobilfunkmast habe eine Höhe von etwa acht Metern und werde gezielt den Ort Schiffelbach versorgen. Die Deutsche Funkturm GmbH baut diesen Standort im Auftrag der Telekom.

Eine Leserin hatte sich gegenüber der HNA darüber beschwert, „dass es in dem Gemündener Stadtteil keinen Handy-Empfang gibt“. Ein Mast sei schon seit geraumer Zeit aufgestellt, aber es tue sich weiterhin nichts, ärgerte sie sich.

Diesen von ihr beschriebenen Zustand bestätigte der Gemündener Bürgermeister Frank Gleim: Schiffelbach sei ein sehr schlecht versorgter Stadtteil beim Empfang von Mobiltelefon und Internet. In Abstimmung mit der Stadt Gemünden, dem Wasserversorgungszweckverband Gemünden-Haina und der Deutschen Funkturm GmbH sei im Jahr 2019 erreicht worden, „dass ein Maststandort im Gelände des Wasserhochbehälters installiert wird. Der reine Mast wurde dann auch Ende vergangenen Jahres errichtet. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde mir berichtet, dass eine erforderliche Installation der notwendigen Technik im ersten Quartal 2020 erfolgen sollte“, schilderte Verwaltungschef Frank Gleim. Dies sei aber immer noch nicht abschließend erfolgt.

Bürgermeister versteht den Ärger

Der Gemündener Bürgermeister betonte: „Ich verstehe voll und ganz die Verärgerung der Bürger von Schiffelbach. Viele, wie ich auch selbst, erwarten eigentlich eine baldige erhebliche Verbesserung der Empfangssituation in und um Schiffelbach.“

Dies wird nach Aussagen des Sprechers der Deutschen Funkturm GmbH wohl noch bis Ende dieses Jahres geschehen. Spätestens aber Anfang 2021. Benedikt Albers wies darauf hin, dass es nach dem eigentlichen Aufbau eines erforderlichen Sendemastes ein langwieriges, monatelanges Verfahren sei, bis die Technik endlich in Betrieb gehen könne: „Dabei passiert außerdem weitaus mehr, als man von außen sieht.“

Deshalb bezeichnete er das von Bürgermeister Frank Gleim ins Spiel gebrachte erste Quartal 2020 als „von Anfang an zu optimistisch“. Und Corona-bedingt gebe es auch die eine oder andere unvorhersehbare Verzögerung.

Schwierige Topographie und dünn besiedeltes Gebiet

Der Sprecher wies darüber hinaus auf die spezielle Lage Schiffelbachs hin: „Es handelt sich um eine unglückliche Kombination aus schwieriger Topographie und dünn besiedeltem Gebiet.“ Dies erhöhe den Schwierigkeitsgrad der Arbeiten.

Allerdings setze die Deutsche Funkturm GmbH währenddessen „nicht das übliche Aufbau-Standardverfahren um. Damit können wir in den nächsten Monaten die Technik für Schiffelbach wohl in Betrieb nehmen“.

Der Mast selbst soll später dazu genutzt werden, dass mehrere Mobiltelefonanbieter mit ihrer Technik diesen Standort nutzen könnten, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen. Ein Betrieb also nicht nur von der Telekom. Albers: „Wir werden den Maststandort beispielsweise auch Vodafone und Telefónica anbieten.“

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