800.000 Euro Förderung vom Land

Neubau der Kläranlage in Gemünden ist in vollem Gange

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Freuen sich über den Neubau der Kläranlage: (von links) Christian Seydel von der wks-Technik GmbH, Bürgermeister Frank Gleim und Henry Bürgermeister von der Leda GmbH.

Gemünden. Nun ist es endlich so weit: Am Mittwoch wurde offiziell der Startschuss für den Neubau der Kläranlage in Gemünden gegeben.

Aufgrund vieler politischer Auseinandersetzungen, etlicher Diskussionen über die Kosten und letztlich auch wegen Änderungen bei den Ausschreibungsverfahren hatte der Neubau lange auf sich warten lassen.

Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie der beteiligten Firmen trafen sich nun an der Baustelle, auf der schon seit dem Frühjahr gearbeitet wird - der Aushub ist bereits abgeschlossen. Die Stadt Gemünden hat im Haushalt 3,16 Millionen Euro für den Neubau eingeplant, 800.000 Euro Fördermittel gibt es vom Land Hessen. Spätestens Ende Oktober soll die Anlage in Betrieb gehen

Es war schließlich die Firma „wks-Technik GmbH“ aus Dresden, die letztlich den Zuschlag für den Bau der neuen Kläranlage in Gemünden bekommen hat. Das Unternehmen baute schon die Kläranlage in der Olympia-Stadt Sotschi in Russland. „Wir freuen uns sehr über das von der Stadt Gemünden entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Christian Seydel, Technischer Leiter bei der wks-Technik GmbH am Mittwoch beim offiziellen Spatenstich.

„Es gab mehr als 30 Angebote. Mit fünf Firmen wurden dann intensive Bietergespräche geführt“, berichtete Henry Bürgermeister von der Leda GmbH (Korbach), die im Auftrag der Stadt Gemünden für die Steuerung des Bauprojektes verantwortlich ist und sich unter anderem um die Ausschreibung gekümmert und entsprechende Empfehlungen abgegeben hat. „Die wks hat den Auftrag in einem öffentlichen Wettbewerb bekommen. Es wurde also nichts verschoben wie etwa bei der Fifa“, unterstrich Leda-Geschäftsführer Harald Plünnecke, der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Vöhl.

Die neue Kläranlage, die auf dem Gelände der alten Anlage hinter der Firma Alpla entsteht, soll bis Ende Oktober dieses Jahres in Betrieb gehen. 3,16 Millionen Euro hat die Stadt Gemünden für den Neubau im Haushalt eingestellt. „Der Betrag wird nicht überschritten“, sagte der Gemündener Bürgermeister Frank Gleim, der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass das Land Hessen rund 800.000 Euro Fördermittel beisteuere. „Somit wird es für die Bürger in Gemünden, die mit ihren Abwassergebühren den Neubau finanzieren, in der Endabrechnung günstiger.“ Insgesamt sei er sehr froh darüber, dass „nach viel Theater“ der Bau der neuen Kläranlage jetzt endlich begonnen habe.

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