Wechsel im Schiedsamtsbezirk - Nachfolgerin von Erhard Rief

Renate Oberlies ist neue Schiedsfrau in Gemünden 

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Amtswechsel im Schiedsgerichtsbezirk Gemünden: (zweiter von links) Erhard Rief wurde nach 32 Amtsjahren verabschiedet, seine Nachfolgerin ist (daneben) Renate Oberlies. Hier mit Amtsgerichtsdirektorin Regine Wagner und Gemündens Bürgermeister Frank Gleim. 

Gemünden. Der scheidende Schiedsmann erhielt eine Entlassungsurkunde, seine Amtsnachfolgerin wurde vereidigt und für beide gab es eine Flasche Sekt, als Amtsgerichtsdirektorin Regine Wagner jetzt den Wechsel im Schiedsamtsbezirk Gemünden offiziell bekannt gab.

Nach 32 Jahren im Amt wurde Erhard Rief als Schiedsmann verabschiedet. Für ihn übernimmt Renate Oberlies das Ehrenamt. Die 67-Jährige hat früher in der Jugendgerichtshilfe gearbeitet und kündigte an, sie wolle ihre „Lebens- und Berufserfahrung“ in das neue Amt einbringen.

Ihr Amtsvorgänger Erhard Rief war 1985 zum Schiedsmann berufen worden. „Ich habe in den Jahren viele Lehrgänge gemacht“, so der 73-jährige Gemündener, der auch seiner Nachfolgerin zu einem Einführungslehrgang riet. Pro Jahr habe er circa zwei bis drei Streitfälle bearbeiten müssen. Vieles habe er durch „persönliche Ansprache“ lösen können. Die neue Amtsgerichtsdirektorin Regine Wagner dankte Rief für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und wünschte der neuen Amtsinhaberin viel Spaß bei ihrer Aufgabe.

Zur offiziellen Vereidigung war auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim gekommen. „Es wird immer schwieriger Menschen zu finden, die ein solches Amt übernehmen wollen“, sagte er. Es freue ihn daher, dass Renate Oberlies sich dazu bereit erklärt habe. „Die Stadt wird sie unterstützen“, versicherte er.

Seinen Dank richtete Gleim auch an Erhard Rief, der das Amt jahrzehntelang bekleidet habe. „Wenn ich schon was mache, mache ich das auch lange“, merkte dieser schmunzelnd an. (bs)

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