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Weltgebetstag der Frauen: Zahlreiche Gottesdienste im Frankenberger Land

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Weltgebetstag der Frauen: Auf die Anliegen der Frauen in England, Wales und Nordirland machte diese Gruppe in Grüsen aufmerksam (von links): Monika Vöhl, Katharina Gleim, Heidi Sack, Angelika Viereckl, Pfarrerin Marie-Christin Weidemeyer, Eva Knierim, Regina Schneider, Ingeborg Schmidtmann und Claudia Löwer.
Weltgebetstag der Frauen: Auf die Anliegen der Frauen in England, Wales und Nordirland machte diese Gruppe in Grüsen aufmerksam (von links): Monika Vöhl, Katharina Gleim, Heidi Sack, Angelika Viereckl, Pfarrerin Marie-Christin Weidemeyer, Eva Knierim, Regina Schneider, Ingeborg Schmidtmann und Claudia Löwer. © Jutta Ochs

Der ökumenische Weltgebetstag der Frauen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ stand, ist auch in vielen Kirchengemeinden in Waldeck-Frankenberg begangen worden, zum Beispiel in Gemünden-Grüsen.

Frankenberger Land/ Grüsen – Die Inspirationen zum Weltgebetstag der Frauen kamen in diesem Jahr aus England, Wales und Nordirland. Ziel war es, auf die bewegte Geschichte dieser Länder und die vielfältige Bevölkerung, die multikulturelle und -religiöse Gesellschaft sowie auf die Themen Armut, Einsamkeit und Missbrauch aufmerksam zu machen.

In die Kirche in Grüsen waren zum Beispiel viele Frauen, Jugendliche, Kinder und einige Männer aus der Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth gekommen, um die Anliegen der Menschen der britischen Inseln zu unterstützen.

Ein in regenbogenfarbene Tücher gehüllter Altar, als Symbol für die Liebe Gottes, der auch mit Blumen, vielen Kerzen sowie einem Teegedeck versehen war, zog die Blicke der Gäste bereits beim Betreten auf sich.

Als Ersatz für die üblicherweise beim Weltgebetstag angebotenen Leckereien aus den ausgewählten Ländern bekam jeder Besucher am Eingang einen großen Briefumschlag mit einer Gottesdienstordnung, kleinen Keksen, Tee, Mint-Bonbons, Sonnenblumensamen und Rezepten aus England, Wales und Irland überreicht.

Den Corona-Hygienevorgaben entsprechend, wurden die Plätze zugeteilt. Auch der von Timo Gleim geleitete Chor „Klangfarben“ hatte seine Plätze eingenommen und neun Frauen der Kirchengemeinde, die den Gottesdienst in Grüsen vorbereitet hatten, waren bereit, ihren Teil zum Gelingen beizutragen. „Als das Motto ‘Zukunftsplan: Hoffnung’ ausgewählt wurde, wusste niemand, wie erschreckend aktuell das Thema heute sein würde. Furchtbare Bilder aus der Ukraine erreichen uns täglich. Krieg und Zerstörung haben in Europa Einzug gehalten. Das Machtgebaren eines Diktators stürzt ein ganzes Volk ins Unglück“, sagte Claudia Löwer während der Begrüßung der Gäste. Pfarrerin Marie-Christin Weidemeyer eröffnete aus diesem Grund den liturgischen Teil des Gottesdienstes mit dem Entzünden einer Kerze und einem Friedensgebet für die Ukraine eröffnete.

Zurückgekehrt zur Gottesdienstordnung, erklangen für die Frauen in England, Wales und Nordirland Lieder von Gottes Sonne der Gerechtigkeit. Gebete und gute Wünsche wurden ausgesprochen. Es gelte, dem Missbrauch von Kindern und Müttern entgegen zu treten und Projekte in diesem Zusammenhang zu fördern. Es gelte den jungen Menschen zu helfen, um deren Bildung zu unterstützen, und immer den Frieden in und zwischen den Ländern zu fördern, unterstrichen Claudia Löwer, Angelika Viereckl, Monika Vöhl, Eva Knierim, Regina Schneider, Katharina Gleim, Ingeborg Schmidtmann, Marie-Christin Weidemeyer und Heidi Sack. Sie alle hatten den Weltgebetstag in Grüsen gemeinsam vorbereitet.

Zur musikalischen Umrahmung der Veranstaltung trugen auch Eva Knierim (Cajon), Ute Golde (Schellenkranz) sowie Petra Hesterberg und Claudia Löwer (Klarinette) bei. (Jutta Ochs)

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