Lieder, Wünsche und Gebete

Weltgebetstag wurde für  Frauen aus Simbabwe gefeiert

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Simbabwe: In das afrikanische Land nahmen Rosi Krähling, Liesel Schmidt, Heidi Kohl, Wilhelmine Schneider, Hilde Hammer, Margret Range, Änne Otto, Ela Keim, Karin Schmidt, Irmhild Balzer-Wilhelm, Susanne Babener, Heike Neubauer, Regina Schneider, Sabrina Fuchs, Martina Brauner, Carmen Balzer und Heike Dönges alle Gottesdienstbesucher mit die Reise und gaben dabei viele Informationen zu dem Land des Weltgebetstages. 

Schiffelbach – In dem Gemündener Stadtteil Schiffelbach waren es 17 Frauen, die sich dem diesjährigen Weltgebetstag der Frauen gewidmet hatten. Die Inspiration stand in diesem Jahr unter dem Motto „Steh auf und geh!“ und kam aus Simbabwe vom afrikanischen Kontinent.

Allerorts in unserem Landkreis, und auch in 120 Ländern dieser Erde, wurde der Weltgebetstag mit Gottesdiensten gefeiert. Dabei galt es insbesondere sowohl an die Christen als auch die Frauen Simbabwes zu denken und deren Ermächtigung zu unterstützen.

Das Land umfasst eine Fläche von 390 000 Quadratkilometern, vergleichbar mit der Fläche von Deutschland und Belgien zusammen. Sehr bekannt sind die Victoriafalls (Wasserfälle) des Sambesiflusses, dem schönsten Fluss Afrikas. 

13 Millionen Einwohner leben in diesem Land. Hunger, Arbeitslosigkeit und die Binnenflucht sind weit verbreitet. Frauen haben nur wenige Rechte, sodass der Weltgebetstag hier insbesondere für die Rechte der Frauen eintritt.

In Schiffelbach war das Dorfgemeinschaftshaus an diesem Abend der Ort des Geschehens. Viele Frauen und einige wenige Männer waren gekommen, um gemeinsam an die Menschen in Afrika zu denken. 

Die politische sowie wirtschaftliche Situation des Landes Simbabwe wurde geschildert, wobei die Schiffelbacher Frauen gemeinsam mit allen Anwesenden für die Frauen in dem afrikanischen Land Lieder sangen, beteten und gute Wünsche aussprachen. 

Es gelte, die Kinder der vielen an Aids verstorbenen Mütter zu unterstützen, Projekte in diesem Zusammenhang zu fördern und damit die Bildung und eine tragfähige Entwicklung des Landes zu unterstützen.

Nach dem Gottesdienst waren alle Gäste zum Buffet mit köstlichen simbabwischen Gerichten eingeladen. Von der Schwarzwälder Kirschtorte bis zum Muriwo-Gemüse mit Sadza waren leckere Besonderheiten zu kosten.

VON JUTTA OCHS 

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