Windpark Gemünden: Nur noch maximal zehn Anlagen

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Windräder: Maximal zehn sind in Gemünden noch geplant.

Gemünden. Die Zahl der Windräder für den geplanten Windpark in Gemünden wird von elf auf maximal zehn reduziert. Das teilte Bürgermeister Frank Gleim dem Parlament in der jüngsten Sitzung mit.

„Ein Windrad ist dem Uhu zum Opfer gefallen“, sagte Gleim und wies auf Untersuchungen zur Nistsituation dieser Vogelart im Bereich des Windparks hin.

Hans-Hermann Faust (Bürgerliste) berichtete zu diesem Thema aus dem Ausschuss. Wegen der neuen Ausgangslage seien die mit 100.000 Euro angesetzten Mieteinnahmen aus dem Windpark nun um 10.000 Euro reduziert in den Haushalt eingestellt worden. Nach Rücksprache mit der Genehmigungsbehörde und dem RP Kassel habe man erfahren, dass der Bau von vier Windrädern unproblematisch sei. „Die weiteren befinden sich aber immer noch im Prüfverfahren“, so Faust. Heinz-Jürgen Hammer (SPD) sagte: „Man hört jetzt plötzlich von schützenswerten Rotmilanen und Haselmäusen. Die Naturschutzbehörden waren von Anfang an in die Planungen einbezogen. Es ist daher befremdlich, dass die Hindernisse jetzt erst auftauchen und sich das Ganze so hinzieht.“

Gleim sagte, dass es am 8. April neue Infos zum Genehmigungsverfahren geben werde. „Ich weiß, dass die VEW als Betreiber weiter am Projekt festhält“, sagte er. (dau)

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