Geschichtsfreunde aus Hugenotten-Dörfern entdeckten Südfrankreich

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Gemeinsame Erlebnisse aufgearbeitet: In Wiesenfeld trafen sich die Geschichtsfreunde aus der Region Burgwald, die unter der Leitung von Gerhard Badouin (4. von rechts) an der Studienreise zum südlichsten Punkt des Hugenotten-Fernwanderweges teilgenommen hatten.

Wiesenfeld. Sie entdeckten in Südfrankreich die Namen ihrer Vorfahren auf Friedhöfen und Gedenktafeln, besuchten die Kirchen und Museen des Protestantismus und legten selbst zu Fuß zwei Etappen des europäischen Hugenotten-Fernwanderwegs zurück.

Im Dorfgemeinschaftshaus von Wiesenfeld hielten jetzt die Teilnehmer der Studienfahrt, zu der der Arbeitskreis für Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf mit Gerhard Badouin im September eingeladen hatte, mit Bildpräsentationen und Vorträgen Rückschau.

Nachdem im vergangenen Jahr der neue Kultur-Fernwanderweg, der über 1400 Kilometer den Fluchtweg der Hugenotten und Waldenser aus dem Dauphinee bis ins nordhessische Bad Karlshafen nachvollzieht, eingeweiht worden war, wollten nun die geschichtsinteressierten Bewohner der ehemaligen Hugenotten-Dörfer im Burgwald den Ausgangspunkt dieses Weges kennen lernen.

Von Poet-Laval aus, dem südlichsten Ort, wurden sie von Johannes Melson, der schon oft in der Region Burgwald zu Gast war, auf ihrer Wanderung begleitet.

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