Geld war in Wohnung einer Verwandten

Millionen-Beute aus Volksbank-Diebstahl ist wieder aufgetaucht

Gießen. Die Beute des Millionen-Diebstahls in der Volksbank Mittelhessen in Gießen ist größtenteils wieder aufgetaucht: Am Montagabend stellte die Polizei 1,285 Millionen sicher.

Gestohlen worden waren 1,3 Millionen Euro.

Vorausgegangen war eine an die Staatsanwaltschaft gerichtete Mitteilung der Verteidiger des Beschuldigten, wonach sich das Geld in der Wohnung einer Verwandten befinde. Diese Frau sei „gutgläubig und tatunverdächtig“, hieß es von der Polizei, sie habe mit dem Diebstahl nichts zu tun, berichtet die Oberhessische Presse.

Staatsanwaltschaft und Polizei fanden in dem angegeben Versteck 1,285 Millionen Euro in zwei kleinen Koffern, die noch am selben Abend an die Volksbank übergeben wurden. Der Verbleib der restlichen 15.000 Euro sei noch unklar, es bedürfe weiterer Ermittlungen.

Nach dem Geständnis des Tatverdächtigen und der Übergabe der Beute bestehe keine Fluchtgefahr mehr, daher habe man den Mann aus der Untersuchungshaft entlassen. Es handelt sich um einen bisherigen Mitarbeiter der Bank, hatten Polizei und Staatsanwaltschaft vor einer Woche mitgeteilt. Den Ermittlungen zufolge verbarg der Mann das Geld, das in vier kleinen Päckchen verschweißt gewesen sein soll, bei dem Diebstahl am 4. Januar unter seiner Jacke und verließ die Bank.

Die Volksbank Mittelhessen ist die zehntgrößte Genossenschaftsbank in Deutschland, in Waldeck-Frankenberg hat sie Filialen in Frankenberg und Ernsthausen. (dpa)

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