Synode tagte in Videokonferenz

Biedenkopf-Gladenbach: Dekan Andreas Friedrich im Amt bestätigt

Dekan Andreas Friedrich wurde von 67 der 75 Synodalen in seinem Amt bestätigt.
+
Dekan Andreas Friedrich wurde von 67 der 75 Synodalen in seinem Amt bestätigt.

Dekan Andreas Friedrich ist am Samstag von der Synode des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Friedrichs zweite Amtszeit beginnt am 1. April 2022.

Biedenkopf - Für ihn seien die ersten fünf Jahre seiner sechsjährigen Amtszeit wie im Flug vergangen, hatte der Dekan zuvor in seiner Bewerbungsrede erklärt und auf das Modell des „Dekanats der Regionen“ und die Bildung der acht Nachbarschaftsräume in den vergangenen Jahren zurückgeblickt. Er sei mehr denn je davon überzeugt, dass dieser Weg der richtige sei: „Wenn wir als Kirche Jesu Christi in unserer Region auch künftig eine Rolle spielen wollen, müssen wir uns zu größeren Einheiten vernetzen und die Chancen entdecken, die darin liegen.“

Er erlebe allerdings auch, wie mühsam nachbarschaftliche Kooperation sein könne und dass es vielen Kirchenvorständen schwerfalle, einen Teil der gemeindlichen Selbständigkeit in den Nachbarschaftsraum hineinzugeben, sagte Friedrich. Die Abkehr von allzu kleinteiligen Strukturen bedeute allerdings nicht zwingend das Zusammenlegen von Gemeinden, erläuterte er. Ein gemeinsames Gemeindebüro beispielsweise aber könne sinnvoll sein, wo jede Gemeinde ein eigenes und nur wenige Stunden pro Woche geöffnetes unterhalte.

Tatjana Frenzel neu im Synodalvorstand

Die 75 per Zoom anwesenden Stimmberechtigten wählten außerdem Pfarrerin Tatjana Frenzel (Wolzhausen) mit 65 Ja-Stimmen als Nachfolgerin von Pfarrerin Katrin Simon (Bottenhorn) in den Dekanatssynodalvorstand. Erfolglos blieb die Suche nach Stellvertretern der beiden synodalen Mitglieder in der Verbandsvertretung des Diakonischen Werkes Marburg-Biedenkopf. klk/nh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.