Stadt soll sich mit 448 000 Euro an Bundesprogramm beteiligen

Grüne Schätze der Residenzstadt Bad Arolsen bewahren

Blick durch die Spendelallee auf die Rückseite des Arolser Residenzschlosses
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Noch unbelaubt, abgebrochene Äste und zahlreiche Mistelbüsche, die wiederum für die Misteldrosseln wichtig sind - so präsentierte sich im März 2021 die Spendelallee.

Die Stadt Bad Arolsen soll sich mit 448.000 Euro an einem Bundesprogramm beteiligen, mit dem Grünanlagen, einzelne Bäume und Gewässer bewahrt oder wiederhergestellt werden.

Bad Arolsen - Der neugewählte Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung sowie der Haupt- und Finanzausschuss empfahlen einmütig die Aufnahme in das Programm und die finanzielle Beteiligung.

Dabei geht es um ein Förderprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Der Eigenanteil beträgt zehn Prozent der Kosten. Wie bereits berichtet, werden unter dem Stichwort „Grüne Preziosen“ Grünanlagen, Alleen, einzelne Bäume und sogar einstige Gewässerstandorte untersucht und Lösungen für die Bewahrung beziehungsweise für die Wiederherstellung gesucht.

„Wir haben einen großen Handlungsbedarf“, verwies Bürgermeister Jürgen van der Horst auf eine Vorstudie zu den möglichen Bereichen in der Kernstadt. Die Details und die Kosten müssten noch geklärt werden. Es gehe auch um private und nichtöffentliche Anlagen.

Fröderprogramm läuft über mehrere Jahre

Der Finanzrahmen müsse nun abgesteckt, der Antrag an den Bund in diesem Jahr gestellt werden. Frühestens im kommenden Jahr würden konkrete Pläne für die Sanierungsmaßnahmen erstellt. Das Programm werde voraussichtlich über mehrere Jahre hinweg angewendet werden.

Dabei müssten Belange des Naturschutzes gegen Ansprüche auf eine Nutzung von Grünflächen abgewogen werden, wie etwa im Baumpark. Zu erwarten und wichtig sei ein intensiver Dialog über die Vorhaben, an dem neben den Gremien der Stadt die Fachbehörden beteiligt seien. (Armin Haß )

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