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Grundschule Goddelsheim: Neubau rasch umsetzen

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Wollen einen raschen Neubau der Grundschule in Goddelsheim: Kreistagsabgeordnete der Freien Wähler Waldeck-Frankenberg, hier im Bild mit der Schulleitung und Bürgermeister Henning Scheele (3. von links) vor dem derzeitigen Standort der Grundschule Goddelsheim.
Wollen einen raschen Neubau der Grundschule in Goddelsheim: Kreistagsabgeordnete der Freien Wähler Waldeck-Frankenberg, hier im Bild mit der Schulleitung und Bürgermeister Henning Scheele (3. von links) vor dem derzeitigen Standort der Grundschule Goddelsheim. © Freie Wähler/PR

Die Fraktion der Freien Wähler im Waldeck-Frankenberger Kreistag will, dass der Neubau der Grundschule in Goddelsheim zügig umgesetzt wird.

Waldeck-Frankenberg – Sie hat sich deshalb in einer Klausurtagung zum Kreishaushalt 2023 intensiv mit dem Thema beschäftigt. Die Fraktion will nun zeitnah zwei Änderungsanträge zum Kreishaushalt in die anstehenden Beratungen der Kreisgremien einbringen. Kernpunkt ist dabei der Ansatz von einer zusätzlichen Verpflichtungsermächtigung für das Haushaltsjahr 2023 für den Neubau einer Grundschule in Lichtenfels- Goddelsheim in Höhe von 500 000 Euro.

Zudem soll die Thematik der Energieeinsparung in allen kreiseigenen Schulen zum Beispiel durch die Unterstützung eines Wettbewerbs in den Fokus der Haushaltsberatungen gestellt werden.

Derzeit sind nach Auskunft der Fraktion für die Planung der Verbesserung der Situation der Grundschule in Goddelsheim lediglich Haushaltsmittel in Höhe von 50 000 Euro veranschlagt. Dies sei für die Freien Wähler deutlich zu wenig. „Wir wollen durch unseren Antrag klarstellen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Heinfried Horsel, „wie wichtig uns diese Schulbaumaßnahme ist. Wir erwarten vom Kreisausschuss, dass nicht nur mit den Planungen begonnen, sondern zeitnah eine komplette Planung erstellt wird um gegebenenfalls schon zum Ende des Jahres die ersten Aufträge erteilen zu können. Daher die Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 500 000 Euro.“

„In keiner Weise zeitgemäß“

Die Grundschule Goddelsheim, so erfuhren die Freien Wähler bei einem Ortstermin gemeinsam mit Vertretern der örtlichen WGL und den Schulleitungen, ist in keiner Weise mehr zeitgemäß. So verfügten die 129 Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis vier am derzeitigen Standort über keinerlei Fachräume. Ilona Krug, Schulleiterin der MPS, und Carina Scharlach, Leiterin Grundschule, erläuterten die Situation.

„Gerade mit Blick auf die zu erwartenden steigenden Schülerzahlen im Schuljahr 2024/25 vor Ort ist jetzt dringender Handlungsbedarf gegeben“, betonte zudem Bürgermeister Henning Scheele. Auch sollte, so Fraktionschef Uwe Steuber, geprüft werden, wie mit dem Außenstandort in Korbach-Eppe weiter verfahren werden soll. Die Planungen, so die Meinung der Anwesenden, sollten auf jeden Fall so gestaltet werden, dass auch der Standort Eppe mit integriert werden könne, wenn die dortigen Schülerzahlen nicht mehr auskömmlich seien.

„Stadt könnte alten Schulstandort übernehmen“

Bürgermeister Scheele sowie Stadtrat Friedrich Sauer (WGL) erläuterten, dass die Stadt Lichtenfels sich vorstellen könne, gegebenenfalls den alten Schulstandort zu übernehmen, um diesen Bereich des größten Lichtenfelser Stadtteils städtebaulich in Zukunft beplanen zu können. „Der Kreistag muss in seiner Sitzung am 13. Februar ein klares Bekenntnis zu der enormen Wichtigkeit dieses Standortes geben“, betonen die Freien Wähler.

Mit Blick auf die steigenden Energiekosten regt die Fraktion an, dass Schulen, die gegenüber dem letzten Vergleichszeitraum im Jahr 2022 Energie eingespart haben, einen anteiligen Betrag der Einsparung zur freien Verfügung haben. Auch könnten die besten drei Schulen zusätzlich einen „Energiepreis“ erhalten. Diese Idee, so Uwe Steuber, sei kein Neuland für Waldeck-Frankenberg. Vor Jahren habe es einen ähnlichen Wettbewerb gegeben, den die Grundschule Bad Arolsen-Landau gewonnen habe. „Die Fraktion bittet den Kreisausschuss, eine Regelung aufzusetzen. Sie wird dies über einen Änderungsantrag, der für den Kreishaushalt sogar mit Einsparungen verbunden ist, tun“, so Steuber. (red/dau)

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