Bilanz nach drei Veranstaltungstagen

Dekanin: Erster Kirchenkreistag ein Erfolg

+
Gemischte Bläsergruppe: Kreisposaunenwart Marco Werchner (vorne) war mit Musikern aus dem Raum Frankenberg und Bad Wildungen beim Gottesdienst des Kirchenkreistages aktiv.

Haina/Kloster. Konzerte, Vorträge, Kabarett und Spielangebote für Kinder: Nach dem dreitägigen Kirchenkreistag in Haina/Kloster zog Dekanin Hegmann eine positive Bilanz.

 Nach viel gemeinsamem Singen und Musizieren, Vorträgen zur Reformationsgeschichte, Pfarrer-Kabarett und buntem Rahmen-Programm für Kinder, endete der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Eder mit einem musikalischen Festgottesdienst in der vollbesetzten Hainaer Klosterkirche. „Es ist nach einem gut gefüllten Wochenende jetzt Zeit, zur Ruhe zu kommen“, sagte Pfarrerin Beate Ehlert (Haina) bei der Begrüßung der rund 350 Gottesdienstbesucher.

Den passenden musikalischen Rahmen lieferten rund 40 Sänger eines „Kirchenkreis-Spontan-Chors“ unter Leitung von Bezirkskantor Nils-Ole Kraft sowie 50 Bläser aus Posaunenchören der ehemaligen Kirchenkreise Eder und Bad Wildungen, die von Kreisposaunenwart Marco Werchner dirigiert wurden. An der Orgel saß Kantorin Beate Kötter.

Beim Kirchenkreistag sei viel Begeisterung für den Glauben und die Lust am Aufbruch zu spüren gewesen, sagte Dekanin Petra Hegmann. Es gelte nun, „ein Stück der erlebten Begeisterung“ hinüber in den Alltag zu retten. In ihrer Predigt, bei der neben Pfarrerin Beate Ehlert auch deren Amtskollege Jörn Rimbach sowie Elisabeth Ehlert als „Stimmen“ mitwirkten, die mitteilten, was sie bewegt, ging die Dekanin auf die Frage ein, was das Leben lebenswert macht.

„Die wichtigen Dinge im Leben sind umsonst, sind Geschenk und Gnade“, sagte Hegmann und nannte unter anderem das Wunder der Natur, die Familie, Freunde, Atem und Herzschlag.

Pfarrer Jörn Rimbach, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, zog im Gespräch mit der HNA ein positives Fazit des Kirchenkreistages. „Menschen haben über den Tellerrand ihrer eigenen Gemeinde hinausgeschaut und mitbekommen, was an anderen Orten schon funktioniert und wie bunt und kreativ Gemeindeleben sein kann. Gemeinsamkeiten wurden entdeckt.“

„Es herrschte eine entspannte Atmosphäre, in der man gut miteinander ins Gespräch kam“, sagte Dekanin Petra nach dem Wochenende und lobte das Kloster Haina als „wunderbaren Ort, um geistlich aufzutanken“: „Es wurde ernsthaft über die Bedeutung der Reformation nachgedacht, es waren aber auch Ausgelassenheit und Lebensfreude spürbar“, sagte sie. Ihr Fazit: „Der Kirchenkreistag war Arbeit, am Samstag hätte er auch ein paar Besucher mehr haben dürfen, aber zuallererst war er schön!“

Beim Kinderprogramm seien teilweise über 50 Kinder im Zelt aktiv gewesen. Neben den anderen Akteuren und Helfern, hätten die Landfrauen mit ihrem Kuchenbüfett zum Gelingen beigetragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.