Wiedereröffnung nach einjähriger Bauzeit

DGH Halgehausen: Nach Sanierung fast wie neu

Schmuckstück: Nach einjähriger Sanierung wurde das Bürgerhaus Halgehausen wiedereröffnet. Im Bild: (von links) Bürgermeister Alexander Köhler, Helmut Henk vom Architekturbüro Roth, Architekt Fritz Roth, Willi Möller (Vorsitzender Hainaer Gemeindevertretung) und Bauamtsleiter Martin Albus. Foto: mjx

Halgehausen – Die Nachbardörfer Halgehausen und Bockendorf haben wieder einen gesellschaftlichen Treffpunkt: Nach rund einjährigen Sanierungsarbeiten wurde am Freitagnachmittag das Dorfgemeinschaftshaus in Halgehausen wiedereröffnet.

Bei Kosten von 340 000 Euro sprach Hainas Bürgermeister Alexander Köhler von einem zwar sanierten, aber doch eher „neuen“ Bürgerhaus.

„Ich glaub‘ es gibt Engel“, sang der Frauensingkreis Halgehausen unter Leitung von Helmut Eigenbrodt als Intro des Festaktes. Die Engel waren in diesem konkreten Fall die Mitglieder des Hainaer Gemeindeparlaments unter Vorsitz von Willi Schäfer: Sie hatten den Weg für den Umbau des ursprünglich 1979 errichteten Anbaus an die alte Schule freigemacht.

In seiner Festansprache machte Bürgermeister Köhler vor allem deutlich, dass die Sanierungsmaßnahme angesichts der knappen Mittel der Gemeinde Haina alles andere als selbstverständlich gewesen sei. „345 000 Euro – das ist ein großer Batzen Geld“, sagte Köhler. Mit diesem Geld sei innerhalb von zwölf Monaten ein helles, freundliches, weitgehend barrierefreies, zeitgemäßes und auch zeitloses Gebäude entstanden. „Wir werden hier sobald nicht wieder investieren können“, merkte der Bürgermeister an.

In seiner Ansprache appellierte Köhler an die Bürger, dem neuen Haus einen Namen zu geben und nannte Beispiel wie Dorfgemeinschaftshaus Halgehausen/Bockendorf oder Haus an der Schweinfe. „Diese Entscheidung möchten wir ihnen zuspielen, nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit einem neu gewählten Ortsbeirat“, rief Köhler den Bürgern im vollbesetzten Gemeinschaftshaus zu. Halgehausen hat, wie berichtet, derzeit keinen Ortsbeirat.

Dass das Gebäude neben einer neuen Haus- und Elektrotechnik unter anderem auch eine neue Sanitäranlage und auch neues Mobiliar erhalten habe, schilderten Fritz Roth und sein Mitarbeiter Helmut Henk vom Architekturbüro Roth in Battenberg. „Der große Saal ist 108, der kleine Saal 42 Quadratmeter groß“, beschrieb Architekt Roth die Räumlichkeiten. Für die Außensanierung nannte er den neuen Außenanstrich und die raumhohen Fensterflächen.

Ebenfalls unter der Leitung von Helmut Eigenbrodt besang der örtliche Männergesangverein „Halgehausen am schönen Schweinfestrand“ – und dann konnten die Besucher die neuen Räumlichkeiten besichtigen.  mjx

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