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Patient flieht aus Psychiatrie in Nordhessen: Festnahme in Frankfurt

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Von: Jörg Paulus

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Handschellen
Symbolfoto © Stefan Sauer/dpa/Illustration

Ein 31-Jähriger, der am Donnerstag von einem Ausgang nicht in die Forensik von Vitos in Haina (Kreis Waldeck-Frankenberg) zurückgekehrt war, wurde am späten Abend in Frankfurt/Main festgenommen. Die Polizei hatte zuvor gewarnt, dass der Mann gefährlich sein könnte.

Haina - Der 31-Jährige sei mit richterlichem Beschluss in der Forensik für psychisch kranke Rechtsbrecher untergebracht gewesen. Laut der ersten Polizeimeldung von Donnerstag, 4. August 2022, war der 31-jährige an dem Tag gegen 15.30 Uhr aus der psychiatrischen Einrichtung „abgängig“. Er sei nach einem genehmigten Ausgang am Nachmittag nicht in die Unterbringungseinrichtung in Haina zurückgekehrt.

Da eine „Fremdgefährdung“ nicht ausgeschlossen werde, wurden Autofahrer darauf hingewiesen, in der Region keine Anhalter mitzunehmen. „Aufgrund einer Erkrankung können aggressive Handlungen nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund bittet die Polizei darum, sich Herrn A. im Falle des Antreffens nicht zu nähern“, hieß es in der ersten Pressemitteilung.

Gegen Mitternacht dann Entwarnung: Der Gesuchte sei am Abend in Frankfurt/Main durch die Polizei festgenommen worden, die Fahndung wurde aufgehoben. Laut Polizeimeldung ist der Mann syrischer Staatsbürger.

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