Ferienbetreuung ist erstes Projekt

Vitos unterstützt Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Entwickeln Ideen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Vitos Haina Werkstudentin Mareike Schmidt (links) und Lydia Jungheim von der Personalabteilung vor dem Gutshof, wo Vitos Haina im Sommer erstmals Ferienbetreuung für Schulkinder anbieten wird. Foto: Biedenbach

Haina-Kloster. Vitos Haina will für die Mitarbeiter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Eine Arbeitsgruppe entwickelt derzeit Ideen und Projekte. Sie sollen dazu beitragen, das Vitos-Personal zu halten, beziehungsweise neue Mitarbeiter nach Haina und in die Außenstelle Gießen zu locken. Inbesondere fehlen Ärzte.

Erstes Projekt: In den Sommerferien bietet Vitos Haina im Gutshaus zwei einwöchige Ferienbetreuungen von jeweils 7 bis 16 Uhr für Schulkinder an. „Für Kindergartenkinder halten die Kitas in Haina und Löhlbach gemeinsam ein durchgängiges Betreuungsangebot in den Ferien bereit. Bei Schulkindern fehlt das“, erläutert die studentische Mitarbeiterin Mareike Schmidt.

Die Arbeits- und Sozialrechts-Studentin übernimmt die arbeitsrechtliche Koordination der geplanten Projekte. Unterstützt wird sie von Lydia Jungheim von der Personalabteilung. Bei einer Mitarbeiterbefragung im vergangenen Jahr hätten sich mehr als die Hälfte der Mitarbeiter ein solches Angebot gewünscht, schildern sie. Die beiden einwöchigen Ferienbetreuungen sind bereits belegt. Sie finden im Gutshof statt. Eine Kooperation mit den Löhlbacher Ferienspielen ist vorgesehen.

Die beiden Vitos-Mitarbeiterinnen stellen in Aussicht, dass bei entsprechender Nachfrage 2016 eventuell sogar vier Wochen Ferienbetreuung organisiert werden und auch Eltern, die nicht bei Vitos beschäftigt sind, ihre Kinder dafür anmelden können.

Vitos hat in Haina und Gießen zusammen rund 1200 Mitarbeiter. Knapp die Hälfte von ihnen sind Frauen.

Gern hätte Vitos nach Auskunft von Mareike Schmidt und Lydia Jungheim auch ein Angebot für zu pflegende Angehörige eingerichtet, bei dem Mitarbeiter zum Beispiel ihre demente Mutter in Notfällen bei einer entsprechenden Vitos-Einrichtung betreuen lassen können. Doch das sei wegen verschiedener beteiligter Kostenträger leider nicht möglich. „Aber wir überlegen weiter, wie wir ein solchen Angebot noch hinbekommen können“, sagten sie.

Welche weiteren Projekte und Ideen geplant oder schon umgesetzt wurden, lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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