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Die Hardtwaldklinik I der Wicker-Gruppe feiert 50 erfolgreiche Jahre

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Von: Marcus Althaus

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Ein Klinik-Standort fernab des Großstadtbetriebs, mit dem Ziel neue Wege in der Behandlung nervlich und seelisch kranker Menschen zu gehen: Mit dieser Vision wurde die Hardtwaldklinik I im April 1972 für Kurpatienten eröffnet.

Das Kapitel der erfolgreichen Fachklinik für neurologische, psychosomatische und psychiatrische Rehabilitation und neurologische Frührehabilitation, begann nach einer 20-monatigen Bauzeit mit 110 Mitarbeitenden. Sie haben anfangs bis zu 260 Patienten versorgt. Seit fünf Jahrzehnten hat sich die Hardtwaldklinik I zu einem zentralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Schwalm-Eder-Region zukunftsorientiert weiterentwickelt. Dieses besondere Klinikjubiläum feierten die Geschäftsführung, die Mitarbeitenden und politische Vertreter gleichermaßen am 7. Oktober.

Zum Jubiläum der Hardtwaldklinik I pflanzen (von links) Prof. Dr. René Gottschalk (Gastredner), Dr. Christoph Berwanger (Ärztlicher Direktor), Christopher Leeser (Geschäftsführer Wicker-Gruppe), Götz Pfannkuche (Verwaltungsdirektor), Bürgermeister Michael Köhler und Hilmar Löber (SPD) die ersten fünf von insgesamt 50 Bäumen .
Pflanzen die ersten fünf von insgesamt 50 Bäumen (von links): Prof. Dr. René Gottschalk (Gastredner), Dr. Christoph Berwanger (Ärztlicher Direktor), Christopher Leeser (Geschäftsführer Wicker-Gruppe), Götz Pfannkuche (Verwaltungsdirektor), Bürgermeister Michael Köhler und Hilmar Löber (SPD). © Michael Brückmann

Individuelle Behandlung für jeden Patienten

Christopher Leeser, Enkel des verstorbenen Firmengründers Werner Wicker und Geschäftsführer der Wicker-Gruppe sagte bei der Jubiläumsfeier: „Unser Bestreben ist es jedem einzelnen Patienten seine individuelle Behandlung zukommen zu lassen. Im Sinne meines Großvaters und getreu unserem Motto können wir sagen: Wir sorgen für Gesundheit – in Bad Zwesten bereits seit 50 Jahren. Mit unseren hervorragenden Mitarbeitenden ganz sicher auch in den kommenden 50 Jahren.“ Leeser führt die Wicker-Gruppe zusammen mit seiner Schwester Anna-Carina Jungermann als Familienunternehmen fort.

Das Arbeiten im Familienunternehmen ist geprägt von Vertrauen und Verbundenheit. Viele der Mitarbeiter sind langjährig im Unternehmen tätig und haben hier nicht nur einen Arbeitsplatz gefunden, sondern auch einen Ort der kollegialen Verbundenheit.

Zukunftsgerichtetes Arbeiten

Dass die Geschichte der Hardtwaldklinik I eine Erfolgsgeschichte ist, sieht man zum Beispiel an der Neurologischen Akutklinik (NAK), die als Fachabteilung der Hardtwaldklinik I die neurologische Versorgung der Patienten in der Region sichert. Knapp 2000 Patienten werden hier aktuell im Jahr behandelt und finden Hilfe bei Schlaganfall, Demenz, Epilepsie oder Parkinson.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg und Partnerklinik der Initiative „Junge Neurologen“ richtet die Hardtwaldklinik I ihren Blick stets in Richtung Zukunft und auf gut ausgebildetes Personal.

Im Februar 2022 hat die Hardtwaldklinik I einen weiteren Meilenstein in der Patientenversorgung erreicht: Als erste Rehaklinik in Deutschland überhaupt wurde sie als Clusterkopfschmerz-Reha-Competence-Center ausgezeichnet.

Im Sinne der Nachhaltigkeit pflanzten die Klinikverantwortlichen und politische Gäste zum Jubiläum die ersten fünf von insgesamt 50 Bäumen in der Nähe der Klinik. So wird für jedes bestehende Klinikjahr ein Baum gepflanzt. Mit diesem Zeichen macht sich die Hardtwaldklinik I für die Zukunft der Umwelt stark und den Ort, an dem vor 50 Jahren alles begann.

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