Sportheim-Neubau in Hatzfeld überzeugt durch Energieeffizienz

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Vertreter der unterstützenden Firmen und die Vorsitzenden des TSV: (von links) Harald Petri (2. Vorsitzender), Udo Weber (Architekt), Dietmar Kirchner (Vorsitzender), Marco Unger (Raiffeisen), Thomas Knebel (Krombacher Brauerei), Horst Schneider (Schneider Bau), Rüdiger Weber (Weber Bedachungen), Jürgen Schmitt (Getränkegroßhandel Schmitt) und Heiko Nigmann (Baukult). 

Hatzfeld. Das neue Vereinsheim des TSV Hatzfeld wurde jetzt offiziell gefeiert. Bei dem Neubau wurde in erster Linie auf Energieeffizienz geachtet. Einzigartig in Hessen ist die Versorgung durch Erdwärme.

Zum zweiten Mal veranstaltete der TSV Hatzfeld jetzt sein Oktoberfest. Anlass genug, auch „die längst überfällige Einweihung des Sportheims“ auf den Abend zu legen, wie der erste Vorsitzende, Dietmar Kirchner, sagte. Das Oktoberfest im vergangenen Jahr war laut Marco Weigel vom Verein „eine eher spontane Veranstaltung, die aber sehr gut angenommen wurde“. Die Entscheidung, sie in diesem Jahr zu wiederholen, fiel daher leicht.

Highlights des Abends waren neben Livemusik von „Hitbreaker“ Oktoberfestspiele wie Dirndl-Contest, Baumstamm-Sägen und Maßkrug-Stemmen.

Kirchner bedankte sich bei den Vertretern der Firmen, die den Bau des Sportheims unterstützt hatten.

Nachdem erste Pläne, auf das alte Sportheim aufzustocken, verworfen worden waren und es stattdessen abgerissen wurde, begannen 2010 die Arbeiten am Neubau.

Besonderen Wert hat der TSV Hatzfeld auf höchste Energieeffizienz gelegt. So wird der Heizkreislauf durch Erdwärme versorgt. Das sei, sagte Harald Petri, zweiter Vorsitzender, „einzigartig in Hessen, wenn nicht sogar in ganz Deutschland“. Dadurch sei der Neubau ein Vorbild an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Dafür hat der Landessportbund ein Qualitätssiegel für den Klimaschutz in den Räumen angebracht. Sieben Sterne werden dem TSV auf der Tafel bescheinigt. Nur eine Photovoltaikanlage fehlt zum letzten Punkt.

Von Andreas Gröne

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