Regen beim Altstadtfest in Hatzfeld: Besucher nahmen es mit Humor

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Hatzfeld. Pünktlich zur Eröffnung des Altstadtfestes samt stehenden Festzug zu den Feierlichkeiten „675 Stadtrechte Hatzfeld" öffnete der Himmel seine Schleusen.

Doch die Hatzfelder nahmen es mit Humor: „Da wir hier in Hatzfeld ja Wassermangel haben, hat Petrus wohl gedacht, er schenkt uns welches um Fest“, sagte Moderator Gerald Dreisbach.

Und auch Hatzfelds Bürgermeister Dirk Junker sagte, dass sein Brief an Petrus wohl aufgrund des Poststreiks auf dem Weg stecken geblieben sei. „Aber wir Hatzfelder haben ein sonniges Gemüt, daher sind das um uns herum auch keine Regen-, sondern Sonnenschirme.“ Es handele sich nur um ein bisschen Luftfeuchtigkeit, die sich absetze und gleich verdunstet sei.

In seiner Ansprache lobte Junker die Arbeit des Festkomitees, welches die Veranstaltung allein mit privaten Spenden und sehr viel Engagement auf die Beine gestellt hatte. Die Stadt habe nichts dazu gegeben. „Ziel war es, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ich denke, das ist uns weitgehend gelungen.“ Man habe ein konstruktives Miteinander geschaffen und mögliche Vorurteile in den Stadtteilen abbauen können. „Alle Stadtteile sind mit mindestens einem Stand vertreten.“

Passend zum Wetter hatten die Kinder der Kindestagesstätte Hatzfeld ein Lied über Unwetter mitgebracht, das sie verkleidet und mit Regen-Instrumenten vortrugen.

Altes Handwerk beim Alstadtfest in Hatzfeld

Unter Regenschirmen überbrachten dann die Ortsvorsteherin von Mellnau, Margot Diehl, Simone Cousin für die Partnerstadt Cloyes sur le Loir und der erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf ihre Grußworte. In seinem Grußwort verriet Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann, dass er zu Hatzfeld eine längere Verbindung habe als zu Bad Berleburg. „Mein Patenonkel hatte ein Ferienhaus in Hatzfeld, auf dem Weg dorthin bin ich jedes Mal nur durch Bad Berleburg gerauscht.“ Dann überreichte das Festkomitee den Ehrengästen Holzbrettchen sowie Jubiläumsbrot.

Was es noch für Erinnerungen an diesen Tag auf dem Fest gab und wie sich Vereine und Kleingewerbe präsentierten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberg.

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