Hatzfelds Bürgermeister Ermisch kündigte Einschnitte an

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Uwe Ermisch

Hatzfeld. Mit einem Überschuss von 12.000 Euro, aber auch mit der Ankündigung von Gebühren-Erhöhungen und einer Warnung an die Stadtverordneten hat Uwe Ermisch im Parlament den Haushaltsplan der Stadt Hatzfeld für 2013 vorgelegt – seinen letzten im Amt als Bürgermeister.

„Sie werden verstehen, dass mir dieser Haushalt besonders am Herzen liegt“, sagte er deshalb zu Beginn seiner Rede. Der Haushalt sei geprägt durch den Kommunalen Schutzschirm des Landes, dem sich die Stadt im Dezember angeschlossen hatte. „Das Korsett des Schutzschirms ist sehr eng. Die Auswirkungen werden erst über die kommenden Jahre für jeden Bürger dieser Stadt in voller Wucht bemerkbar sein“, sagte Ermisch und betonte nochmals, „kein Freund des Schutzschirms“ zu sein.

Der Haushalt stelle einen erheblichen Einschnitt in die freiwilligen Leistungen dar und biete keinerlei Spielräume für zusätzliche Ausgaben. „Ich möchte Sie davor warnen, im Laufe des Haushaltsjahres zusätzliche über- und außerplanmäßige Ausgaben auf den Weg zu bringen. Sie würden damit den Haushaltsausgleich und somit die Vorgaben des Rettungsschirms gefährden“, sagte der Bürgermeister den Stadtverordneten.

Von Jörg Paulus

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