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Henrik Figge ist der neue Burschenkönig in Adorf

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Der neue Adorfer Burschenkönig Henrik Figge (3. von links) hat die Königskette vom Vorgänger Steffen Jäger (2. von rechts) übernommen. Mit dabei Schützenkönig Norbert Brüne-Bornemann(links), die neue Burschenkönigin Paulina Zauner (2. von links) und die ehemalige Burschenkönigin Jessica Fischer (rechts).
adorfburchenkoenigkette.JPG © Hans Peter Osterhold

Die Einstimmung Teil zwei für das große Freischießen am ersten Juliwochenende beschäftigte die Schützengesellschaft Adorf beim zweiten Ausmarsch am vergangenen Sonntag. Neuer Burschenkönig wurde Henrik Figge.

Diemelsee-Adorf – Aufstellung und Antreten im Burghof mit allen Formationen, König und Königin, Hofstaat und Spielmannszug, Kommandos und Meldungen waren Teil des zweiten Ausmarsches.

Mit Musik und Reiterstaffel ging es dann zum Schützenhaus. Hier wurde es dann für 54 Burschen spannend: Sie schossen um die Königswürde des Burschenkönigs. Geschossen wurde mit Kleinkalibergewehr auf eine Scheibe in 50 Meter Entfernung. Jeder hatte drei Schuss pro Durchgang. Es gab zunächst eine Vorrunde, die 12 Jungschützen mit den meisten Ringen kamen ins erste Stechen.

Spannender Wettkampf um Königswürde

Für das zweite Stechen blieben noch neun übrig. Die besten drei traten dann noch einmal gegeneinander an: Henrik Figge, Noa Kotthoff und Martin Lücking. In einem spannenden Finale, bei dem jeder nur einen Schuss hatte, war auch der beste, der die besten Nerven hatte. Henrik Figge hatte mit acht Ringen die Nase vorn und ist neuer Burschenkönig.

Vor dem Schützenhaus hatten die Burschen bereits ein Spalier gebildet. Erst als sie mehrmals im Chor gesungen hatten „Wir wollen den König sehen….“, zeigte der sich aus künstlichem Nebel und auf den Schultern seiner Kameraden. Unter dem Tusch des Spielmannszugs wurde er ins Freie getragen und bekam seine Königin Paulina Zanner zur Seite gestellt. Er übernahm die Schützenkette von seinem Vorgänger Steffen Jäger und wurde gebührend gefeiert. Der Spielmannszug spielte weiter auf, und das Waldecker Lied durfte nicht fehlen. Jetzt ist das Proben beendet, am Wochenende wird es ernst: Dann wird das historische Freischießen mit vollem Programm gefeiert. (Hans Peter Osterhold)

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