Bürgermeister Heß: „Das Ergebnis ist spitze“

Bilanz Stadtradeln in Frankenberg: 120 190 Kilometer, 586 Teilnehmer

Björn Jäger: Beim Stadtradeln stieg der Stadtverordnete für das Team der lokalen Politik aufs Rad. Auch zu den Sitzungen des Stadtparlaments fuhr er von Rengershausen aus mit dem Rad nach Frankenberg. 
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Björn Jäger: Beim Stadtradeln stieg der Stadtverordnete für das Team der lokalen Politik aufs Rad. Auch zu den Sitzungen des Stadtparlaments fuhr er von Rengershausen aus mit dem Rad nach Frankenberg. 

Das Ergebnis steht fest, jeder Kilometer zählte: An der internationalen Aktion „Stadtradeln“ für ein gutes Klima und eine gute Gesundheit haben in Frankenberg 586 Radelnde in 48 Teams zusammen 120 190 Kilometer erradelt.

Frankenberg – 586 Radelnde in 48 Teams schafften 120 190 Kilometer: „Das ist dreimal die Strecke um den Äquator, im Durchschnitt mehr als 200 Kilometer pro Kopf“, erklärt Bürgermeister Rüdiger Heß. Im Vergleich zur Nutzung eines Autos für dieselbe Strecke ergebe diese Leistung eine Einsparung von rund 18 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Frankenberg nahm zum ersten Mal an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses teil, geradelt wurde vom 24. August bis 13. September.

„Das Ergebnis ist spitze“, freute sich der Bürgermeister über das Endergebnis – bis zum Wochenende waren auch die letzten Kilometer nachgetragen worden. Allen Teilnehmenden zollte Heß ein großes Kompliment und vielen Dank fürs Mitmachen. „Mit so viel Rückenwind sind wir sicherlich auch 2021 wieder dabei.“

Jörg Näther,

Er könne sich sogar vorstellen, „dass wir als Region daran teilnehmen – jede Kommune für sich und alle gemeinsam, vielleicht sogar landesweit“. Der Schub wäre enorm, sagte Heß. Mit Gemünden und Bad Wildungen waren schon dieses Mal zwei weitere Städte aus dem Landkreis beim Stadtradeln dabei. „Ich sehe das als Etappenziel, den Fahrradverkehr in Frankenberg und in der Region weiter zu stärken. Denn auch unabhängig von Corona wird der Bedarf nach mehr und besserer Fahrradinfrastruktur weiter steigen. Ich sehe uns auf einem guten Weg“, lautete der Kommentar des Bürgermeisters.

Beeindruckt von der Leistung der heimischen Radfahrer war auch Organisator Jörg Näther von der Stadtverwaltung: „Die Resonanz hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen.“ Im Vergleich mit allen 140 teilnehmenden Kommunen in Hessen liege Frankenberg als Neuling auf einem sehr guten 21. Platz – noch vor deutlich größeren Städten wie Fulda, Bad Nauheim oder Marburg. In der Städtekategorie mit 10 000 bis 49 999 Einwohnern landet Frankenberg sogar auf dem sechsten Platz. Bis Ende Oktober kann sich an den Platzierungen noch etwas ändern, die rund 120 000 Kilometer kann Frankenberg aber niemand mehr nehmen.

Großen Anteil daran hatten die Teams aus Willersdorf, Schreufa und vom Kreiskrankenhaus, die jeweils mehr als 10 000 Kilometer schafften und damit klar auf den ersten drei Plätzen der Team-Wertung liegen (siehe Hintergrund). Ihren Beitrag zur Verkehrswende leisteten auch einige Vertreter der lokalen Politik. 16 von 39 Mitgliedern aus Magistrat und Parlament nahmen am Stadtradeln teil. „Eine offizielle Siegerehrung wird es demnächst noch geben“, kündigte Bürgermeister Heß an. mjx

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