UNICEF-Projekt

Viessmann spendet 250.000 Euro für Kinder in Malawi

Symbolische Übergabe: Katharina Viessmann überreichte digital 250 000 Euro per Scheck an Christian Schneider, den Geschäftsführer von Unicef Deutschland.
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Symbolische Übergabe: Katharina Viessmann (rechts) überreichte digital 250 000 Euro per Scheck an Christian Schneider, den Geschäftsführer von Unicef Deutschland.

Die Viessmann-Werke in Allendorf haben dem Kinderhilfswerk Unicef 250 000 Euro gespendet. Das Geld ist für das Projekt Living Schools im ostafrikanischen Malawi gedacht.

Allendorf-Eder - „Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Und jedes Kind hat das Recht auf eine intakte, geschützte Umwelt“, teilte die Firma Viessmann in einer Pressemitteilung mit. „Die Living Schools in Malawi schafften beides: Sie bieten mehreren hundert Mädchen und Jungen eine gute Ausbildung mit Zukunftsperspektiven und gehen effizient und sorgsam mit natürlichen Ressourcen in einem der ärmsten Länder der Welt um.“ Das Projekt des Kinderhilfswerkes Unicef sorge nicht nur für hochwertige Bildung, sondern lehne sich auch an die Unternehmens-Philosophie von Viessmann an, Lebensräume für kommende Generationen zu gestalten.

Deshalb hat Katharina Viessmann jetzt im Namen des Unternehmens einen Scheck über 250 000 Euro für die Living Schools an Christian Schneider, den Geschäftsführer von Unicef Deutschland, überreicht. Schneider bedankte sich „für die großartige Unterstützung“.

„Seit vielen Jahrzehnten unterstützen wir soziale, kulturelle, wissenschaftliche und pädagogische Initiativen auf regionaler Ebene. Jetzt erweitern wir unsere gesellschaftliche Verantwortung auch international“, sagte Katharina Viessmann. „Das Living-Schools-Projekt in Malawi ist unser erstes von vielen Engagements, und es ist uns eine Herzensangelegenheit. Denn besonders in Krisenzeiten zählt für uns, mehr Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen – und zwar genau dort, wo es Menschen nicht so gut haben wie hierzulande.“

Die wichtigsten Punkte des Living-Schools-Projekts:

.  Aufbau eines solarbetriebenen Wassersystems, das eine Grundschule mit 1300 Schülern, ein Gesundheitszentrum für 1200 Jugendliche und zusätzlich 600 Gemeindemitglieder versorgt.

.   Bau von Schulgärten, in denen die Kinder den Umgang mit Pflanzen lernen und für Umweltschutz und Recycling sensibilisiert werden.

.    Solarenergie für eine stabile und ökologische Energieversorgung.

.    E-Learning für Lehrkräfte und Schulkinder.  

Neue Stiftungsstruktur

Die neue Stiftungsstruktur der Viessmann Foundations hat das Leitbild: „Gemeinsam nachhaltige Lebensräume für zukünftige Generationen gestalten – mit allem, was wir tun.“

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Viessmann 100 000 Euro für Laptops und Tablets gespendet, die von Schulen in Waldeck-Frankenberg an Schüler zur Nutzung im Homeschooling verliehen wurden (HNA berichtete). Zusätzlich wurden 90 000 Mund-Nase-Masken für Hilfsorganisationen gespendet und Beatmungsgeräten für schwerstkranke Corona-Patienten entwickelt. Inzwischen läuft die Serienfertigung neuer Belüftungsgeräte für Schulen, Arztpraxen oder soziale Einrichtungen, wie die Frankenberger Tafel oder Hospize.

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