Gary Moore: How Blue Can You Get

Licks mit Leidenschaft von Bluesrock-Legende Gary Moore

Gary Moore: How Blue Can You Get.
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Gary Moore: How Blue Can You Get.

Bislang unveröffentlichte Songs von Bluesrock-Legende Gary Moore sind auf dem Album „How Blue Can You Get“ zu hören. Und alte Outback-Fans denken an ein Konzert.

Gary Moore, der vor zehn Jahren im Alter von 58 Jahren an Herzversagen starb, ist vielen Fans in Bad Arolsen noch in guter Erinnerung. Im März 2009 spielte der Nordire vor fast 2000 Leuten im rappelvollen Outback. Und kam nach vielen schweißtreibenden Soli am Ende sogar mit Bademantel auf die Bühne.

In den 80igern noch für kernigen Hardrock mit virtuosen Saitenläufen bekannt, besann sich der Ex-Thin Lizzy-Gitarrist Anfang der 90iger Jahre auf den alten Blues. Eine perfekte Plattform für seine Soli mit feinsinnigem musikalischen Gespür. Vielen Klassikern der schwarzen Blues-Vorfahren hat Gary Moore mit lebendigen Cover-Songs und modern-kräftigem Marshall-Sound neues Leben eingehaucht. So atmen auch diese frisch entstaubten Songs aus den Archiven der Familie authentische Leidenschaft.

Da wäre der flotte Aufgalopp „I’m Tore Down“ von Freddy King. Oder Creams temperamentvolles „Steppin Out“. Gefühlvoll treiben die Balladen die Tränen, etwa BB Kings „How Blue Can You Get“. Oder „In My Dreams“ - ein traumhaft verträumter Song im Stil von „Still Got The Blues“ oder „Parisienne Walkaways“. Das Gefühl von schmerzender Sehnsucht drückt jedoch „Love Can Make A Fool Of You“ mit der markanten Stimme und der warm heulenden E-Gitarre am intensivsten aus. Coole Soli und ein wärmendes Bad aus Melancholie.

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