Industrie 4.0: Digitalisierung in der heimischen Wirtschaft

Immer mehr Firmen nutzen vernetzte Technik

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„Industrie 4.0“ umfasst das „Internet der Dinge“: Bosch will Ende 2017 Home-Roboter Kuri in den USA auf den Markt bringen. Er hat Lautsprecher, Mikrofon, Kamera und Sensoren. Er bewegt sich in der Wohnung und reagiert beispielsweise auf die Mutter anders als auf das Kind. Zentrales Element der „Industrie 4.0“ ist, dass das Produkt in ständigem Kontakt mit dem Hersteller bleibt – oft auch in seinem Besitz – zwecks Verbesserung der Funktionen.  Foto: Mayfield Robotics/Robert Bosch GmbH/obs

Waldeck-Frankenberg. Ob Handel, Dienstleistungen oder Produktion: Jedes fünfte Unternehmen in Hessen setzt auf digitale Geschäftsmodelle vor allem bei Marketing und Vertrieb.

Etwa 43 Prozent der befragten Firmen nutzen bereits smarte Technik, um neue Absatzmärkte zu erschließen und Produkte zu entwickeln. Das geht aus der jüngsten Studie der Mittelstandsbank der Commerzbank hervor.

Auch in zahlreichen Betrieben Waldeck-Frankenbergs spiegelt sich diese Dynamik wider. Die Zahl der Firmen, die bei Vertrieb und Verkauf, Marketing und Produktion digitalisierte Abläufe einführen, ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen, berichtet Dr. Peter Sacher. Der Leiter des Servicezentrums Waldeck-Frankenberg der Industrie- und Handelskammer Kassel schätzt, dass im verarbeitenden Gewerbe inzwischen mehr als die Hälfte der Unternehmen im Landkreis ihre Prozesse weitgehend digitalisiert haben.

Warum das so ist und wie auch die Verbraucher davon profitieren können, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe.

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