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Immer weniger Corona-Impfungen in Waldeck-Frankenberg

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Von: Jörg Paulus

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Eine Ärztin impft eine Frau gegen Corona.
Symbolbild © Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen in Waldeck-Frankenberg ist weiter gesunken. Der Landkreis reagierte nun mit einer weiteren Reduzierung der Öffnungszeiten seiner vier Mini-Impfzentren.

Waldeck-Frankenberg – Im Schnitt habe es zuletzt in jedem Mini-Impfzentrum in Waldeck-Frankenberg noch rund 50 Impfungen pro Impftag gegeben, teilte der Landkreis auf Anfrage mit. Anfang Februar waren es in den Impfzentren in Frankenberg und Korbach noch 80 Impfungen pro Tag.

Auch die Nachfrage nach dem proteinbasierten Impfstoff des Unternehmens Novavax, der seit Anfang März als Alternative zu den mRNA-Impfstoffen angeboten wird, sei „weiterhin sehr begrenzt“, berichtete Ann-Katrin Heimbuchner, die Pressereferentin des Landkreises.

Der Landkreis hatte bereits im Februar wegen der gesunkenen Nachfrage nach Corona-Impfungen die Öffnungszeiten der Impfzentren in Waldeck-Frankenberg reduziert. Sie waren seit Mitte Februar nur noch samstags offen. Jetzt wurden die Zeiten nochmals an den Bedarf angepasst.

In Bad Arolsen werde es zunächst kein weiteres öffentliches Impfangebot des Landkreises geben. Die Impfzentren in Frankenberg (Kreiskrankenhaus) und Bad Wildungen (Bahnhof) sind vorerst nur noch alle zwei Wochen samstags offen: am 26. März sowie am 9. und 23. April jeweils von 9 bis 13 Uhr. Im Mini-Impfzentrum in Korbach (Kleine Hauerhalle) sind in den kommenden Wochen wie bisher jeden Samstag Impfungen möglich: am 26. März, 2., 9., 16., 23. und 30. April von 9 bis 13 Uhr.

Impftage für Kinder und für Novavax

Am Samstag, 26. März, können sich zudem wieder Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 13 Uhr in Korbach mit dem Corona-Impfstoff von Biontech impfen lassen. Dafür sind auch Kinderärzte vor Ort, um die Eltern und Kinder aufzuklären und zu beraten.
Und an dem Tag finden in Korbach auch die Zweitimpfungen für die Menschen statt, die bereits ein Mal mit Novavax geimpft wurden.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ruft auch weiterhin dazu auf, die öffentlichen Impfangebote wahrzunehmen, „um sich und andere bestmöglich gegen das Coronavirus zu schützen“. Außerdem kann man sich nach wie vor in Hausarztpraxen impfen lassen.

Ann-Katrin Heimbuchner nannte auf Anfrage auch die aktuellen Corona-Impfquoten in Waldeck-Frankenberg: 76,7 Prozent Erstimpfungen, 81,1 Prozent Zweitimpfungen und 61,3 Prozent Booster-Impfungen.

Weitere Infos und die nötigen Unterlagen für die Impfungen gibt es online auf landkreis-waldeck-frankenberg.de/ impfen

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