Hallenwart der Twistesee-Halle verabschiedet

Bilanz des scheidenden Ortsbeirats: In Wetterburg eine Menge bewegt

Zwei Männer stehen mit großem Abstand vor der Twistesee-Halle und reichen mit ausgestreckten Armen an einen Präsentkorb heran.
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Der langjährige Hallenwart Harald Schwarz (rechts) wurde vom Wetterburger Ortsvorsteher Gerd Frese mit einem Präsentkorb verabschiedet.

Auch in der neuen Wahlperiode wird sich der Ortsbeirat Wetterburg mit dem Thema Ortsumgehungsstraße befassen.

Bad Arolsen-Wetterburg – Da sich auch im Stadtparlament keine Mehrheit für die Umgehung abzeichnete, so Ortsvorsteher Gerd Frese in einem Rückblick, erfolge derzeit durch Hessen Mobil eine Neubewertung der Verkehrsströme.

Das Angebot in der Kinderbetreuung habe sich in ungeahntem Ausmaß entwickelt. Nachdem bereits im Januar 2018 im Lutherhaus zwei weitere Gruppen eingerichtet wurden, stehe nun der Ausbau für eine weitere Gruppe sowie die Einrichtung einer Waldgruppe im Mühlenberg an. Diese Waldgruppe könne dabei auf das vom Ortsbeirat in Eigenleistung renovierte Sportlerheim zurückgreifen. Etwa 50.000 Euro hat die Kommune dadurch eingespart.

Riesige nachfrage nach Bauplätzen

Ortsvorsteher Gerd Frese lobte Fabian Haase und Heinz-Martin Brühmann für deren unermüdlichen Einsatz. Ein Grund für die bauliche Rettung des Sportlerheims war der Umzug der Bogensport-Abteilung des SV Bad Arolsen nach Wetterburg. Ebenfalls in Eigenleistung hat der Ortsbeirat eine neue asphaltierte Straße zu der beliebten Grillhütte gebaut.

Die Anziehungskraft von Wetterburg zeige sich an der riesigen Nachfrage nach Bauplätzen. „Gefühlt entsteht fast im Wochenrhythmus ein neues Eigenheim“, so der Ortsvorsteher. Grund genug für die Verwaltung, jetzt schon die Planung für den dritten Bauabschnitt in Auftrag zu geben. Damit wird das Baugebiet „In der Hege“ direkt an die Landestraße L3080 angeschlossen.

Zudem wird die Verbindung der Aartalstraße in das Remmeker Feld auf Empfehlung des Verkehrsbeirats zur Verkehrsberuhigung wieder zum Feldweg umgewidmet.

Große Erwartungen an den Grenztrail

Am Twistesee wurde der Wohnmobilhafen wegen der steigenden Beliebtheit um eine Terrasse erweitert. Dort und am Strandbad wurde WLAN für die Gäste eingerichtet.

Die im Wetterholz geplanten Grenztrail-Pfade und Abfahrten für die Mountainbiker werden nach Überzeugung des Ortsbeirats dem Tourismus rund um den See Schub verleihen.

Über Geld-Rückflüsse aus dem Stadtumbau konnte ein beleuchteter Spazierweg von der Wetterburg zum Twistesee angelegt werden. Mit diesen Mitteln entstand auch schon das Kleinspielfeld an der Twisteseehalle. Dieses wird besonders von Jugendlichen gern genutzt.

Hallenwart mit Herzblut bei der Sache

Gleiches gilt für den Kinderspielplatz, auf dem in Kürze eine 50 Meter lange Seilbahn entstehen soll. 2021 stehen für 400.000 Euro der Umbau des Feuerwehrhauses und damit eine Erweiterung der Halle an.

Daran wird Harald Schwarz nicht mehr beteiligt sein. Der langjährige Hallenwart wurde von Ortsvorsteher Gerd Frese mit einem Präsentkorb verabschiedet. „Harald hat diese Halle mit Herzblut gehütet“, so Frese. Gemeinsam hoffen die beiden, dass nach einigem verwaltungsinternen Hickhack der Brunnen vor der Twisteseehalle noch in diesem Frühjahr wieder sprudeln wird.  red

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