50 Jahre Partnerschaftsvereinigung mit Mini-Europeade in Frankenberg gefeiert

Jubiläum: Zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaftsvereinigung Frankenberg begrüßten Vorsitzender Erhard Wagner (2. von rechts) und Bürgermeister Rüdiger Heß (4. von rechts) Gäste aus vier Partnerstädten. Die Festrede hielt der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister (Dritter von rechts). Fotos: mjx

Frankenberg. „Europa für alle Generationen" - unter diesem Motto hat die Partnerschaftsvereinigung Frankenberg in der Ederberglandhalle ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Nun schon seit fünf Jahrzehnten bauen Vorstand und Mitglieder dieser Vereinigung aktiv freundschaftliche Brücken zu vier Ländern in Europa, zudem zu der gleichnamigen Stadt Frankenberg im Bundesland Sachsen. „Unsere Partnerschaftsvereinigung wurde keine 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegründet“, blickte Vorsitzender Erhard Wagner stolz auf die Historie zurück.

Wagners Dank galt allen aktiven Mitgliedern der Partnerschaftsvereinigung. „Wir sind alle Europäer, wir sind Europa - und darauf können wir alle stolz sein“, rief Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß unter großem Beifall den Gästen des Festaktes zu. Die Partnerschaftsvereinigung Frankenberg habe inzwischen ein stolzes Alter erreicht, sagte der hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister.

Viele europäische Gäste

Unter den Gästen waren auch Vertreter aus Partnerschaftsstädten: Nathalie Huber (Brou, Frankreich), Richard Sylka (Bytow, Polen), Denis Baldry (Manningtree, England) und Peter Pönisch (Frankenberg/Sachsen) - sie überbrachten freundschaftliche Glückwünsche und Geschenke: „Es ist eine große Ehre für uns, Gast dieses Jubiläums zu sein“ brachten sie zum Ausdruck. Nur Seekirchen in Österreich schickte keinen Vertreter zum Gratulieren nach Frankenberg. Kreisbeigeordneter Fritz Schäfer überbrachte die Glückwünsche des Landkreises: „Jeder Bürger eines Landes ist dafür verantwortlich, dass wir auch in Zukunft in Frieden und Freiheit leben dürfen.“

Erst mit einem Platzkonzert, dann mit musikalischen Einlagen, wurde der Jubiläumsabend von der Stadtkapelle Frankenberg unter Leitung von Johannes Jörger begleitet. Mit einer Schweigeminute gedachten die Festgäste einem „überzeugten Europäer“ - dem am Freitag verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Kohl. „Er hat über viele Jahre auch für Europa gearbeitet“, erinnerte Erhard Wagner.

Das Jubiläum wurde mit einer Mini-Europeade mit jungen und jung gebliebenen Teilnehmern verbunden - als Vorgeschmack auf die in zwei Jahren in Frankenberg stattfindende Europeade vom 17. bis 21. Juli 2019. Die Europeade ist Europas größtes Folklorefestival, das jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet.

Bei der Mini-Europeade mitten in der Frankenberger Fußgängerzone präsentierten die neun teilnehmenden Gruppen eine Vielfalt an Kultur, an Trachten und an Tänzen. Die Tänze waren rockig, traditionell und meditativ, immer untermalt mit der passenden Musik. Die Palette reichte vom polnischen „Kujaviak“ über den Lippischen „Zwölftouriger“ und „Der runde Geburtstag“ bis zu den Tänzen aus Schottland und dem hohen Norden Europas.

Hier sehen Sie die Fotos von der Veranstaltung

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