Junge Artisten in Hochform - Projekt auf dem Frankenberger Burgberg

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Trapezkünstler: Stolz präsentierten die Nachwuchsartisten ihr Können. Im Bild eine Gruppe von Luftakrobaten.

Frankenberg. Schwer zu sagen, wer aufgeregter war: Die Kinder, die nervös ihrem Auftritt in der Manege auf dem Burgberg entgegenfieberten, oder die vor dem Zirkuszelt in der langen Schlange stehenden Eltern, die ungeduldig auf Einlass warteten.

Schließlich ist es nicht alltäglich, dass der eigene Nachwuchs als Fakir, Seiltänzerin oder als Akrobat am Vertikalseil in Aktion zu sehen ist.

Beim Projekt „Kinder machen Zirkus“, das bereits zum 16. Mal von Stadt und Landkreis angeboten wurde, ist es allerdings normal, dass Kinder als Stars in der Manege ganz groß raus kommen. Und so gab es auch in diesem Jahr viele strahlende Kinderaugen und stolze Eltern, die begeistert applaudierten.

Einen großen Anteil am Erfolg des integrativen Projekts, an dem sich 57 Kinder zwischen neun und 13 Jahren beteiligten, hatte das Team um Zirkusdirektor Roman von Dobbeler vom pädagogischen Zirkus „Dobbelino“ aus Braunschweig. Ihnen war es in kürzester Zeit gelungen, aus Schülern selbstbewusst auftretende Zirkusartisten zu machen, die mutig über Scherben liefen, geschickt Teller drehten oder in luftiger Höhe am Trapez turnten.

Unterstützt worden war das Zirkusteam von weiteren einheimischen Betreuern sowie in bewährter Form von Heike Höhl von der Stadtjugendpflege und Noemi Kunze vom Landkreis.

Kinder machen Zirkus

Insgesamt rund 600 Zuschauer erlebten am Wochenende zwei unterhaltsame Vorbestellungen, in denen die jungen Artisten, nicht nur am Vertikalseil, förmlich über sich hinauswuchsen. Auch bei den anderen, mit viel Phantasie und Witz gestalteten Zirkusnummern, sahen die Zuschauer eifrige Darsteller, die es sichtlich genossen, im Rampenlicht zu stehen.

Für welche Höhepunkte die Einlagen der professionellen Zirkuskünstler sorgten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Susanna Battefeld

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