Kaum Betrieb an Futterhäusern: Wo sind Vögel geblieben?

Blaumeisen an einer im Garten aufgehängten Meisenwurst: Sonnenblumenkerne und Erdnüsse empfiehlt der Naturschutzbund. Doch in diesem Winter sind kaum Meisen zu sehen. Foto: Kalden

Waldeck-Frankenberg. Wo sind denn die Vögel an den Futterhäuschen geblieben? Diese Frage wird in diesem Winter immer wieder an Vogelkundler herangetragen.

Der Handel ist gut auf eine erwartete Vogelfütterung im Garten oder vor dem Fenster eingestellt, wie an dem reichlichen Angebot an Sonnenblumenkernen, Meisenknödeln und -ringen, sowie Mischfutter zu erkennen ist. Früher hatte der Handel mit Vogelfutter für frei lebende Vogelarten wie Meisen, Finken, Gimpel, Kleiber, Spechte, Kernbeißer, Sperlinge oder Amseln die Kassen gut gefüllt.

Ein Naturfreund beklagte kürzlich: „Ich habe wieder 25 Kilogramm Sonnenblumenkerne gekauft. Aber niemand will sie.“ Wenn auch einzelne Vogelfütterungen noch einigermaßen gut besucht sind, so hört man doch öfter die Klage über mangelnden Betrieb an den Fütterungen.

Auch der Naturschutzbund Deutschland - NABU - befasst sich in seinen Publikationen mit dem „Vogelmangel” an Futterhäusern und spricht von mehreren Ursachen, auch wenn es keine einfache Erklärung gebe, meint Maik Sommerhage vom NABU.

Ein Grund könnte die meist milde Witterung im bisherigen Winter sein. Weiterhin werden fehlende Wintergäste aus dem Norden und die Folgen einer schlechten Brutsaison 2016 genannt.

Ganz anders als an den meisten Vogelfütterungen sieht es fern der Siedlungen aus.

Von Gerhard Kalden

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