Mini-Impfzentren bleiben mindestens bis Ende Januar

Waldeck-Frankenberg: Kaum noch Erstimpfungen gegen das Coronavirus

Check-In im Impfzentrum in der kleinen Hauer-Turnhalle in Korbach: Impfwillige sollten alle Formulare schon vorausgefüllt mitbringen, damit es schnell geht.
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Check-In im Impfzentrum in der kleinen Hauer-Turnhalle in Korbach: Impfwillige sollten alle Formulare schon vorausgefüllt mitbringen, damit es schnell geht.

Seit vier Wochen sind die fünf Mini-Impfzentren des Landkreises geöffnet. Pro Impftag nehmen nach Angaben des Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernenten Karl-Friedrich Frese mehrere Hundert Menschen die Angebote in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg, Korbach und Sachsenhausen wahr.

Waldeck-Frankenberg – In den ersten Tagen ab dem 23. November ließen sich rund die Hälfte aller Menschen, die dort erschienen, zum ersten Mal gegen das Coronavirus impfen. Mittlerweile sei der Anteil an Erstimpfungen stark geschrumpft. Nun fänden überwiegend Auffrischimpfungen statt. In den Impfzentren Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach habe es seit dem 23. November beispielsweise mit Biontech zu 18 Prozent Erstimpfungen gegeben, zu acht Prozent Zweitimpfungen, und 74 Prozent waren seitdem Auffrischungsimpfungen.

In absoluten Zahlen heißt das: Seit Öffnung der Mini-Impfzentren gab es in den drei Mittelzentren (Stand 15. Dezember) 1213 Erstimpfungen, 538 Zweitimpfungen und 6013 Booster-Impfungen.

„Im normalen Alltag der niedergelassenen Ärzte sind die vielen Impfungen schwer zu organisieren“, erklärt Gerhard Biederbick, der die Mini-Impfzentren leitet. Daher stelle das Angebot des Landkreises eine sinnvolle Unterstützung für die Haus- und Fachärzte dar. Impfstoff und Personal seien genügend vorhanden, um weitere Impftage anzubieten. Zum Teil sind es niedergelassene Ärzte, die in den Mini-Impfzentren die Impfungen vornehmen. Die Räume, Ausstattung und Organisation der Verwaltung lasse in den extra eingerichteten Zentren ein schnelleres und effektiveres Vorgehen zu als in einzelnen Praxen.

Der Landkreis plant zunächst, die Mini-Impfzentren bis Ende Januar zu betreiben. Was danach kommt, sei noch überhaupt nicht abzusehen, erklären Frese und Biederbick.

Derweil sei der 70 Angestellte umfassende Fachdienst Gesundheit im Pandemieverlauf um 30 befristete Stellen aufgestockt worden. Zudem helfen seit Mittwoch zehn Soldaten der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung sowie im Impfzentrum in Korbach mit. Foto: pr » SEITE 2

Von Stefanie Rösner

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