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Wände und Weite - Killstrings: Limbo

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Von: Achim Rosdorff

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Kill Strings: Limbo
Kill Strings: Limbo © Mnrk Music Group (Spv)

Foo Fighters-, The Killers- oder Royal Republic-Fans, aufgepasst: Kill Strings hat mit „Limbo“ ein eindrucksvolles Alternative-Rock-Debütalbum am Start.

Bislang traten die Schulfreunde Lee (Gitarre und Gesang) und David (Schlagzeug) aus Hamburg mit ihren Singles und EPs vor allem auf Spotify in Erscheinung. Auch einige der neuen Songs sind hitverdächtig. Allen voran „Black Gold“, das dem Breitwand-Gitarren-Sound mit schönen Laut-Leise-Passagen Würze verleiht. Schon der Opener „What-ever It Takes“ spielt mit coolem U2-Vibe vor dem Hintergrund einer hypnotischen, eindringlichen Atmosphäre. Der recht dunkle, lässige Gesang passt zu den lärmenden Akkorden, und „Let Me Dream“ setzt mit stampfendem Rock, der sich mit einem eingängigen Refrain anschmiegt, noch einen drauf.

Mit aufwühlendem Krach wütet „Defiance“. „In Motion“ haut in die gleiche Kerbe, klingt aber noch differenzierterer. Wenn Lee seine Gefühle rausschreit, stößt er dabei bewusst an stimmliche Grenzen. Atmosphärisch dicht lässt „Orange Lilies“ zu den Distortion-Riffs geheimnisvoll klingende Synthies mixen und die Fantasie weit davonschweben. Und mit „Shining Star“ liefern die Strings sogar eine intensive Power-Ballade. Handgemachtes mit Synthetischem kombiniert und in starkes Songwriting gehüllt – eingängig, gefühlvoll und charttauglich.

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