Die Kinder freuen sich: Baumhaus ziert Grillhütte in Wangershausen

Neues Baumhaus: Darüber freuten sich am Montagabend die Kinder des Frankenberger Stadtteils Wangershausen. Auch Ortsvorsteher Martin Wirwahn, Bürgermeister Rüdiger Heß und Evelin Jacobs vom Familienbüro der Stadt waren bei der Einweihung dabei. Foto:  mjx

Wangershausen. Die knapp 20 Kinder im 200-Seelen-Dorf Wangershausen sind begeistert: Für sie ist an der Grillhütte des Dorfes mit Fantasie und Herzblut eine neue Spielstätte gebaut worden - ein Baumhaus.

Am Montag wurde das Projekt eingeweiht, mit dabei waren neben Ortsvorsteher Martin Wirwahn, Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und Evelin Jacobs vom Familienbüro der Stadt auch viele Helfer aus dem Dorf. Sie hatten in den vergangenen Wochen in Eigenleistung auch einen gepflasterten Gehweg von der Grillhütte zur Toilettenanlage angelegt - über eine Länge von 45 Metern.

Das neue Baumhaus ist ein Herzstück an der Grillhütte, es wurde von der Fachfirma Freimut Böhling aus Sehlen gebaut. „Die Grillhütte ist mindestens 26 Mal im Jahr vermietet, hinzu kommen die Feiern und Feste der Wangershäuser Dorfgemeinschaft“, berichtete Ortsvorsteher Martin Wirwahn. Deshalb freute er sich besonders über die nun kinderfreundliche Außengestaltung der Grillhütte. „Im Vorfeld hatten wir die Kinder gefragt, was sie sich wünschen“, erzählte der Ortsvorsteher, „und sie haben sich für ein Baumhaus entschieden.“

Auch die Vorarbeiten für den Bau des Baumhauses seien von den Einwohnern erledigt worden: „Die Zusammenarbeit zwischen den Dorfbewohnern und der Stadt hat bestens funktioniert“, sagte Wirwahn. Insgesamt seien 19 Helfer aus dem Ort an der Umsetzung des gepflasterten Gehweges und des Baumhauses beteiligt gewesen - zuletzt wurden am Baumhaus noch Holzhackschnitzel als Fallschutz verteilt.

Dabei erinnerte der Ortsvorsteher daran, dass sich das Dorf beim Projekt „Ab in die Mitte - Zwölf Teile, eine Stadt“ um sechs Baumaßnahmen beworben habe - zwei seien von der Stadt finanziell unterstützt worden: das Baumhaus und der Gehweg. „An sechs Samstagen haben wir hier 245 Stunden ehrenamtlich gearbeitet“, berichtete Wirwahn. Die Materialkosten in Höhe von 10 000 Euro übernahm die Stadt aus dem Projekttöpfen „Ab in die Mitte“ und „Familienstadt mit Zukunft“. (mjx)

Welchen Anteil die Bewohner am Bau des Baumhauses hatten, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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