Die Kinder sind umgezogen

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Nehmen ihr neues Terrain in Besitz: Vor einer Woche sind die Kinder in die neue Kindertagesstätte in der Blumenthalstraße eingezogen.

Ein Schmuckstück ist die neue Kindertagesstätte in Rennertehausen. Vor einer Woche haben die Kinder ihr neues Domizil in der Blumenthalstraße endlich bezogen.

Neugierig haben die kleinen Bewohner den Spielplatz erobert und auch die neuen Gruppenräume mit Leben erfüllt. „Der Umzug ist gruppenweise erfolgt. Ganz in Ruhe sind erst die Krippenkinder eingezogen, dann die Abenteuergruppe, die Hasengruppe und zuletzt die Schlümpfe“, erzählt die stellvertretende Kitaleiterin Karin Traute.

Letzte Arbeiten

Noch sind die letzten Arbeiten im Gange: Die Außenanlage muss noch fertig bepflanzt werden, ein Kräutergarten soll angelegt werden und in der hauseigenen Bibliothek müssen noch Regale aufgestellt und eine Leseecke eingerichtet werden.

Neben den drei Gruppenräumen verfügt die moderne Einrichtung über drei Ausweichräume, in denen die Kinder zum Beispiel Bücher anschauen, experimentieren und kreativ sein können. Für die große Gruppe gibt es einen Ausweichraum mit Schultisch sowie Lern- und Spielmaterial. „Nach den Herbstferien wird hier eine Grundschullehrerin einmal wöchentlich die Vorschulkinder auf die Schule vorbereiten“, erklärt Karin Traute.

Neu ist auch ein separater Bewegungsraum, in dem regelmäßig Turn- und Bewegungsübungen gemacht werden. Wenn sich ein Kind zurückziehen möchte, hat es die Möglichkeit dazu im Ruheraum. In der Kindergartenküche wird täglich frisch gekocht. „Kochheidi“, wie Heidi Schäfer liebevoll von den Kindern genannt wird und Nadja Krieger kümmern sich um das leibliche Wohl der Kinder. Damit Elterngespräche in Ruhe und ohne Ablenkung durchgeführt werden können, wurde ein Elterngesprächszimmer eingerichtet. Da es sich um eine integrative Einrichtung handelt, steht zusätzlich ein Therapieraum zur Verfügung, in dem in Kürze ein Therapeut mit den Kindern arbeiten kann.

Separater Raum für Kleinkinder

Die Krippenkinder, Kleinkinder unter drei Jahren, sind in einem separaten Gebäudeteil untergebracht. Ein großes „Winkefenster“ hilft den kleinen Kitaneulingen und deren Eltern beim Abschiednehmen. „Gleichzeitig haben die Kinder untereinander Sichtkontakt, sodass später der Übergang in den regulären Kindergarten nicht mehr ganz so fremd ist“, sagt Karin Traute.

Neben dem Ganztags-Angebot mit drei Gruppen und der U3-Gruppe beherbergt der Gebäudekomplex auch einen „Raum der Begegnung“, in dem angeschlossenen Familienzentrum. Der Raum, in dem schon bald eine Cafeteria ihren Platz haben wird, soll unter anderem als Senioren- oder Frauentreff genutzt werden. Angedacht sei auch, Senioren die Möglichkeit zu geben, ihr Mittagessen in der Einrichtung einzunehmen. Dahinter stehe ein generationsübergreifendes Konzept, erklärt Karin Traute – ein Treffpunkt für jung und alt.

„Zum Beispiel kommen jeden Montag Senioren, die als Vorlesepaten den Kindern aus Büchern vorlesen“, sagt Traute weiter.

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Aktuell besuchen 64 Kinder in drei Gruppen die Einrichtung, dazu kommen neun Krippenkinder und ein Integrationskind, das von einer Krankenschwester rundum betreut und gefördert wird.

Insgesamt 16 Mitarbeiter, ausgebildetes Fachpersonal und Praktikanten, gehören zum Kitateam, das von Ulrike Amend und Karin Traute geleitet wird.

An einem Tag der offenen Tür, zu dem das Kindergartenteam am Samstag, 11. Juli herzlich einlädt, können sich Anwohner und interessierte Bürger über die Kindertagesstätte und das Familienzentrum informieren. (zek)

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