500 Einwohner treffen sich dort

Kirchenjubiläum: Gotteshaus bildet seit 50 Jahren den Mittelpunkt

Die Geschichte von den vier Kerzen: Für ihr Singspiel „Kinder tragen Licht ins Dunkel, und ist die Flamme auch klein...“ erhielten die Mädchen und Jungen des Kinderchores lang anhaltenden Beifall. Foto: zhm

Haubern. Seit 50 Jahren bildet Hauberns Gotteshaus den Mittelpunkt des Dorfes, ihr separat stehender Glockenturm ist weithin sichtbar.

Am ersten Adventssonntag feierten die Einwohner des über 500 Einwohner zählenden Frankenberger Stadtteils zusammen mit ihren Gästen in einem Festgottesdienst das 50-jährige Kirchenbestehen.

„Einzug in Jerusalem“ – Gedanken zur Heiligen Schrift hatte Dekanin Petra Hegmann auf das Kirchenjubiläum bezogen und in den Mittelpunkt ihrer Predigt gestellt. Kirchenältester Jürgen Naumann umrahmte den Festgottesdienst mit einer Lesung. „Machet die Tore weit...“

Auch die Konfirmanden des Ortes und der Posaunenchor Geismar mit Regina Beil an der Orgel sorgten für einen festlichen Rahmen, der mit Liedvorträgen des Kinderchores abgerundet wurde. Wer sich beim gemeinsamen Mittagessen im örtlichen Gemeinschaftshaus gestärkt hatte, konnte anschließend in einer Fotoausstellung den Wandel und die Geschichte Hauberns noch einmal lebendig werden lassen.

„Das Wunder von Bethlehem im Internet“ – eine Krippenspielaufführung in Hauberns Kulturscheune – fand beim Publikum großen Anklang. Die Zuschauer waren begeistert und bedankten sich bei den Darstellern mit lang anhaltendem Beifall.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand ein adventliches Singen der Chöre aus dem Kirchspiel, zu der Geismar, Dainrode, Haubern und Dörnholzhausem gehören. Der Männergesangverein und der Kirchenchor des Ortes, der Kirchenchor und der Singkreis aus den Nachbarort Geismar sowie der örtliche Gitarrenchor gaben unter der Leitung von Irene Tripp und musikalischer Begleitung von Benedikt Kantert mit Liedern zur Adventszeit eine Kostprobe ihres Könnens.

Da durfte der „Adventsjodler“, vorgetragen von allen Beteiligten, zum Abschluss des Adventskonzertes nicht fehlen. Die Andacht zum Abschluss des ereignisreichen Tages sprach Pfarrerin Katharina Wagner. Ihr Dank richtete sich an alle Beteiligten für ihr Mitwirken und ihre Unterstützung. Rund um die Kirche konnten die Besucher sich auf einem kleine Weihnachtsmarkt bei Glühwein, Punsch oder Plätzchen auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen.

Der Erlös des Marktes soll als Spende für einen „guten und sozialen Zweck“ Verwendung finden. (zhm)

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