Infos zum Bürgerentscheid

Bei Fusion der Gemeinden Allendorf und Bromskirchen: Kindertagesstätten und Grundschulen bleiben

Auch die Schule in Allendorf soll nach einer Fusion als Schulstandort erhalten bleiben.
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Auch die Schule in Allendorf soll nach einer Fusion als Schulstandort erhalten bleiben.

Vor dem Bürgerentscheid am 14. März über eine Fusion der Gemeinden Allendorf und Bromskirchen informiert die HNA in einer Serie über Themen, die für den Zusammenschluss wichtig sind.

Allendorf/Bromskirchen – Der heutige Teil der Serie über die zum 1. Januar 2023 geplante Fusion von Allendorf und Bromskirchen beschäftigt sich mit den Standorten der Kindertagesstätten und der Grundschulen. Dazu teilen die beiden Gemeinden Folgendes mit:

Kindergärten

In der Gemeinde Allendorf/Eder gibt es derzeit Kindertagesstätte in den Ortsteilen Allendorf, Battenfeld und Rennertehausen. Traditionell befinden sich diese in kirchlicher Trägerschaft. Seit diesem Jahr liegt die Geschäftsführung in den Händen des Kuratoriums „Gemeindeübergreifende Trägerschaft“.

In der Gemeinde Bromskirchen ist der Kindergarten im Ortsteil Bromskirchen angesiedelt. Die Gemeinde betreibt den Kindergarten kommunal, ein Förderverein unterstützt den Kindergarten.

In größeren Kommunen ist es üblich, dass verschiedene Träger die Kinderbetreuung anbieten: Von den Kirchen über freie Träger bis hin zu den Kommunen selbst sind verschiedenste Konstellationen möglich.

Auch eine zusammengeschlossene Kommune kann die bisherigen Trägerschaften beibehalten. Ausschließlich die Zahl der Kindergartenkinder bestimmt über den Bedarf vor Ort. Die beiden Gemeinden haben sich dafür ausgesprochen, dass die Kindergartenstandorte und die Anzahl der Einrichtungen erhalten bleiben soll. Dafür sprechen insbesondere die hohen Kinderzahlen.

Grundschulen

In Allendorf und in Bromskirchen gibt es je eine Grundschule: Die Allendorfer Schule am Goldberg und die Grundschule Bromskirchen. Beide Schulen kooperieren entsprechend dem Schulentwicklungsplan, der vom Landkreis 2019 beschlossen wurde.

Die Schule in Bromskirchen.

Gleichzeitig richten sich sämtliche Planungsaussagen am Bedarf vor Ort. Sie sind im Hinblick auf eine Fusion neutral. Ausschließlich die Schülerzahlen sind relevant für Änderungen des Status quo. Vor dem Hintergrund der zurzeit planbaren Schülerzahlen sind weder Erweiterungen noch Schließungen zu erwarten.

Auf Nachfrage der Gemeinden Allendorf und Bromskirchen bestätige dies der Landrat mit Schreiben vom 28. Januar 2019 und bekennt sich zu den beiden bestehenden Schulstandorten, auch wenn es zu einem Zusammenschluss der Gemeinden Allendorf und Bromskirchen kommen sollte.  nh/off

Weitere Informationen

Auf der gemeinsamen Homepage allendorf-bromskirchen.de kann die Machbarkeitsstudie nachgelesen werden. Dort gibt es auch einen Briefkasten mit Fragen und Antworten. Und auf der Homepage wird in Videos kompakt über wichtige Themen der Fusion informiert wird.

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