Im Kloster Haina eröffnet Schau zur Malerfamilie Tischbein

Helle, große Ausstellungsräume: Hier zeigt der Verein der Freunde des Klosters Haina ab Sonntag die aus dem Tischbeinhaus nach seiner Schließung umgezogene Sammlung. Mit dabei auch das Bild der Hospitalbäckerfamilie Tischbein, das Wilhelm Helbig hier in Händen hält. Archivfoto: Völker /nh

Haina-Kloster. Der Verein Freunde des Klosters Haina eröffnet am Sonntag seine Ausstellung zur Malerfamilie Tischbein im Klosterkreuzgang.

Sein berühmtestes Bild ist weithin bekannt: Goethe als Reisender mit weißem Mantel und großem Hut vor antiken Ruinen in der römischen Campagna. Der Schöpfer dieses Werkes, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829), wird jetzt im Kloster Haina, wo er als Sohn des Hospital-Bäckers geboren ist, in einer neuen Präsentation gewürdigt.

Martina Sitt, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Kassel, hat Geschichten aus Tischbeins Leben in einer kleinen Schau inszeniert, die bei einer Vernissage am Sonntag, 10. Mai, um 14 Uhr eröffnet wird.

Dabei wird Prof. Sitt anhand von Bildern an das Leben des Malers bis zu seiner Reise nach Neapel im Jahre 1787 erinnern. Zu der Veranstaltung im Kapitelsaal des Klosters sind alle Interessierten eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die von der Kunsthistorikerin konzipierte Präsentation wird über den Sommer in einem neu hergerichteten Raum im Kreuzgang des Klosters gezeigt. (nh/mab)

Mehr zum Thema in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

www.klosterhaina.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.