Stimmzettel im Briefkasten

Kommunalwahl: Musterstimmzettel im Frankenberger Land verteilt

Wer bekommt die Stimmen? Die Musterstimmzettel, hier ein Archivbild, helfen bei der Entscheidung, denn durch Kumulieren und Panaschieren gibt es viele Möglichkeiten, seine Kreuzchen zu verteilen.
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Wer bekommt die Stimmen? Die Musterstimmzettel, hier ein Archivbild, helfen bei der Entscheidung, denn durch Kumulieren und Panaschieren gibt es viele Möglichkeiten, seine Kreuzchen zu verteilen.

Am 14. März finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Dann werden der Kreistag, die Stadt- und Gemeindeparlamente und die Ortsbeiräte gewählt. Die Städte und Gemeinden im Frankenberger Land verteilen bereits die Musterstimmzettel an alle Haushalte.

Frankenberger Land – Auch auf den Internetseiten der Kommunen im Frankenberger Land werden die Stimmzettel als Muster veröffentlicht. In einer Pressemitteilung hat die Stadt Frankenberg mitgeteilt, was die Bürger jetzt schon wissen sollten. Das gilt auch für andere Städte und Gemeinden:

Das Wahlverfahren

Mit den Musterstimmzetteln können sich Wähler einen Überblick über die zur Wahl stehenden Kandidaten sowie über das Wahlverfahren verschaffen.

Das Wahlverfahren erlaubt wie bei den vergangenen Kommunalwahlen das sogenannte Panaschieren und Kumulieren: Jeder Wähler kann sowohl eine Liste ankreuzen oder Stimmen einzeln auf beliebige Bewerber verteilen – auch über verschiedene Listen hinweg (Panaschieren). Darüber hinaus können pro Kandidat bis zu drei Stimmen vergeben werden (Kumulieren) – und insgesamt so viele, wie das jeweilige Gremium Sitze hat. Für die Frankenberger Stadtverordnetenversammlung sind es zum Beispiel 31 Stimmen.

Eine Übersicht zum Wahlverfahren liefert das Land Hessen unter wahlen.hessen.de/kommunen/kommunalwahlen/wahlsystem.

Wer in diesen Tagen keinen Musterstimmzettel erhalten sollte, kann sich an seine Stadt- oder Gemeindeverwaltung wenden.

Briefwahl

„Aufgrund der Corona-Pandemie kommt der Briefwahl in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu“, sagt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. „Wir erwarten eine höhere Nachfrage für Briefwahlunterlagen und haben uns entsprechend darauf vorbereitet.“

Mit dem Vordruck auf der Rückseite der eigenen Wahlbenachrichtigung können Bürger ab dem 1. Februar ohne Angabe von Gründen ihre Briefwahlunterlagen bei der Stadtverwaltung anfordern – per Post, als Einwurf im Briefkasten am Stadthaus sowie online über die Webseite der Stadt Frankenberg auf (frankenberg.de. Briefwahlunterlagen können bis einschließlich 10. März angefordert werden.

Rüdiger Heß, Frankenbergs Bürgermeister

Die Möglichkeit, Wahlunterlagen im Stadthaus persönlich abzuholen oder direkt vor Ort auszufüllen, steht aufgrund der Hygienebestimmungen dieses Mal nicht zur Verfügung, teilt die Stadt Frankenberg mit.

Wahllokale

Angesichts der Corona-Pandemie werde in den Wahllokalen alles getan, um mögliche Infektionen zu verhindern, teilt die Stadt mit. Notwendige Abstände und Hygienebestimmungen könnten optimal eingehalten werden. Zum Schutz sowohl der ehrenamtlichen Wahlvorstände als auch aller Wähler gilt im Wahlraum sowie im gesamten Gebäude die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, also einer FFP2- oder OP-Maske. Darüber hinaus wird darum gebeten, einen eigenen Kugelschreiber zur Wahl mitzubringen.

Innenminister Peter Beuth hat mitgeteilt, dass die rund 55 000 Wahlhelfer in Hessen für die Kommunalwahlen vom Land mit Schutzmasken ausgestattet werden. Die Masken würden in die Rathäuser geliefert.

Bürgermeister Heß bedankt sich schon im Vorfeld bei den zahlreichen ehrenamtlichen Wahlvorständen, die am Wahltag in den Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf sorgen werden. „Es freut mich, dass sich trotz der weiter angespannten Lage durch die Corona-Pandemie genügend Bürger dafür gemeldet haben“, so Heß.

Bedeutung der Wahl

„Die Kommunalwahl ist die wichtigste Wahl für uns“, betonte der Frankenberg Bürgermeister im Vorfeld in seiner Funktion als Gemeindewahlleiter der Stadt. „Es geht darum, die Gesamtstadt auch in Zukunft positiv weiterzuentwickeln. Ich hoffe darum, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme abgeben.“

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