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4,275 Millionen Euro fürs Korbacher Freibad: Sanierung startet 2024

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Von: Lutz Benseler

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Rund 60 Jahre alt: Das Korbacher Freibad kann nach mehreren Anläufen endlich saniert werden. Möglich macht das eine Förderung des Bundes über 4,275 Millionen Euro.
Rund 60 Jahre alt: Das Korbacher Freibad kann nach mehreren Anläufen endlich saniert werden. Möglich macht das eine Förderung des Bundes über 4,275 Millionen Euro. © Stadt Korbach/pr

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Stadt Korbach: Mit 4,275 Millionen Euro fördert der Bund die Sanierung des rund 60 Jahre alten Freibads. Während das Jahr 2023 für die Planung genutzt werden soll, sind die Sanierungsarbeiten für die Jahre 2024 und 2025 vorgesehen.

Korbach – „In Anbetracht der derzeitigen Temperaturen fällt es eher schwer, sich gedanklich mit dem Thema Freibad zu beschäftigen. Wir freuen uns aber sehr über die Förderung des Bundes“, so Bürgermeister Klaus Friedrich. Das Geld vom Bund ermögliche, das Freibad zu modernisieren und energetisch zu optimieren. „Somit können wir auch zukünftig ein attraktives Bad für die vielfältige Nutzung unter anderem durch Familien, Senioren sowie den Vereins- und Schulsport zur Verfügung stellen“, so der Rathauschef.

Die Fördermittel stammen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und wurden am Mittwoch vom Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben. Damit kann die Stadt nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren in die Sanierung einsteigen.

Das Freibad wurde in den Jahren 1961/1962 erbaut und entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Die Beckenanlagen sowie die Wasseraufbereitung stammen aus der gleichen Zeit. Auch die Umkleide- und Sanitärgebäude sind im Laufe der Jahre weitgehend unverändert geblieben. Im Rahmen des nun anstehenden Projektes soll die dringend erforderliche Sanierung des Bades erfolgen.

Gleichzeitig sollen laut Stadt barrierefreie Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten geschaffen und deutlich verbessert werden. „Hervorzuheben ist dabei die Bedeutung des Freibades im Bereich des Vereins- und Schulsports sowie der Nutzung durch Familien und Senioren, insbesondere durch das Alleinstellungsmerkmal eines 50-Meter-Beckens“, sagte Friedrich.

„Durch die Sanierung soll das Freibad in seiner Funktion als nachhaltige Infrastruktur in der Region gesichert und aufgewertet werden“, so Bürgermeister Klaus Friedrich.

Wie viel das letztendlich kosten wird, ist noch unklar und wird noch die politischen Gremien der Stadt beschäftigen. Bereits 2018 waren die Kosten für eine Sanierung des Freibads auf rund 5,2 Millionen Euro geschätzt worden. „Diese Kosten dürften heutzutage gut doppelt so hoch sein“, hatte sich Wolfgang Wilhelm, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, im Oktober gegenüber unserer Zeitung geäußert.

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