Aktion an zwei Tagen

315-mal Biontech verimpft: Weidemann bietet Impfungen für Mitarbeiter an

Ein kurzer Pieks: Produktmanager Alexander Struever wird von Maria Coelho-Vieira vom Arbeitsmedizinisches Zentrum Bad Arolsen geimpft.
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Ein kurzer Pieks: Produktmanager Alexander Struever wird von Maria Coelho-Vieira vom Arbeitsmedizinisches Zentrum Bad Arolsen geimpft.

Beim Korbacher Radlader-Hersteller Weidemann haben 315 Mitarbeiter und auch einige ihrer Angehörige ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus erhalten. Das Team des Arbeitsmedizinischen Zentrums Bad Arolsen verabreichte an zwei Tagen den Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Korbach – Ein kurzer Pieks und schon ist es geschafft: Alexander Struever, Produktmanager bei Weidemann, hat gestern am neuen Standort des Unternehmens in Korbach seine Erstimpfung erhalten. Insgesamt 315 Impfdosen haben die Mitarbeiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums gestern und bei einem ersten Termin am Samstag vor einer Woche verimpft.

Koordiniert wird die Aktion von der Weidemann-Personalabteilung. „Wir haben schon im Mai der Bedarf in der Belegschaft abgefragt“, erklärt Personalchefin Angela Stöcker. „Viele Mitarbeiter wurden bereits vor unserer Betriebsimpfung im Impfzentrum oder beim Hausarzt geimpft“, sagt Stöcker. Ein Großteil der insgesamt rund 700 Mitarbeiter von Weidemann wird deshalb nach den Betriebsferien, die Ende Juli beginnen, den kompletten Impfschutz haben. „Danach kann wieder mehr Normalität einkehren“, erklärt Marketingleiterin Christina Heine.

Derzeit greift im Unternehmen noch ein ganzes Paket mit Corona-Regeln: Eine Corona-Ampel, die sich nach der Höhe der 7-Tage-Inzidenz richtet, regelt beispielsweise, ob Dienstreisen möglich sind oder in welcher Form Meetings durchgeführt werden. Der sogenannte „Corona-Kreis“, eine Art Krisenstab, dem unter anderem die Abteilungsleiter und Mitglieder des Betriebsrats angehören, berät wöchentlich über die aktuelle Situation im Unternehmen.

„Bei Corona-Verdachtsfällen arbeiten wir mit einer Partnerpraxis zusammen, die Schnelltests durchführt“, sagt Heine. Allen Mitarbeitern – auch im Außendienst – werden Masken und zweimal wöchentlich Corona-Selbsttests zur Verfügung gestellt. Besucher dürfen die Firma nur mit Test und Fragebogen betreten, zusätzlich wurden die Reinigungsintervalle erhöht.

Um die Situation in den Büros zu entzerren, nutzen die Mitarbeiter vermehrt Homeoffice. „Das wird auch gut angenommen“, sagt Angela Stöcker. Auch wenn die Homeoffice-Pflicht Ende des Monats ausläuft, setzt Weidemann vorerst weiter darauf: „Die Maßnahmen bleiben, bis alle durchgeimpft sind“, erklärt die Personalchefin.

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