Weg erschließt Standort des Radlader-Herstellers

An die Firmengründer erinnert: Straße in Korbach nach Weidemann benannt

Geben der Weidemannstraße ihren Namen: (von links) Binia Emde, Heinz Merl, Bürgermeister Klaus Friedrich, Ralf Buchloh, Stefan Bublak und Lieselotte Hiller als Vertreter der Stadt, Jochen Wachenfeld-Teschner von der Baufirma Wachenfeld, Weidemann-Geschäftsführer Bernd Apfelbeck und Jörg Weidemann.
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Geben der Weidemannstraße ihren Namen: (von links) Binia Emde, Heinz Merl, Bürgermeister Klaus Friedrich, Ralf Buchloh, Stefan Bublak und Lieselotte Hiller als Vertreter der Stadt, Jochen Wachenfeld-Teschner von der Baufirma Wachenfeld, Weidemann-Geschäftsführer Bernd Apfelbeck und Jörg Weidemann.

Der Name der neuen Straße erinnert an die beiden Firmengründer Oswald und Reinhold Weidemann: Vertreter der Stadt, des Bauunternehmens Wachenfeld, der Firma Weidemann und der Familie haben am Freitag offiziell die Weidemannstraße freigegeben.

Korbach – Die rund 350 Meter lange und acht Meter breite Straße erschließt den neuen Firmensitz des Radlader-Herstellers von der Arolser Landstraße und dem Elfringhäuser Weg her. Rund 980 000 Euro hat die Stadt Korbach investiert. Die Weidemannstraße ist mit beidseitigen Fahrradschutzstreifen und 250 Meter Gehweg ausgestattet.

Außerdem wurden rund 500 Meter Regenwasser-Kanal verlegt sowie eine 96 Kubikmeter fassende Regenwasserrückhaltung mit Reinigungsanlage und Drosselung vor der Einleitung in den Wollbeutel-Graben gebaut. Mit dem Bau ist Ende April begonnen worden, fertiggestellt wurde die Straße Anfang Oktober.

Die Familie der Firmengründer: (von links) Lars Weidemann, Tanja und Jens Weidemann, Mark Weidemann, Dirk Weidemann, Silke und Frank Weidemann.

Bereits seit 2007 produziert Weidemann Hoftracs, Radlader und Teleskoplader in Korbach. In diesem Jahr wurden auch der Hauptsitz von Flechtdorf nach Korbach verlegt und die Produktionsfläche erweitert.

Doch das zum Münchener Wacker-Neuson-Konzern gehörende Unternehmen plant am neuen Standort bereits die nächste Erweiterung. Außerdem sollen auch Ausbildungswerkstatt und Teststrecke noch nach Korbach umziehen. „Wir müssen das Werk in den nächsten drei Jahren ausbauen“, sagte Bernd Apfelbeck, einer der drei Weidemann-Geschäftsführer. Die Auftragslage sei gut.

Mit 770 Mitarbeitern sei Weidemann mittlerweile einer der größten Arbeitgeber in Korbach, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. Der Umzug in die Kreisstadt habe dazu beigetragen, qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu sichern.

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